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Die Fliegerschule in Nida


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1933 wurde die erste Segelflugschule in Nida gegründet, deren erster Leiter Gregor Heidrich-Radvenis war. Er verbachte diesen und die darauffolgenden Sommer auf der Kurischen Nehrung. Die Leute im Fliegercamp schleppten die selbstgebauten Flieger auf die Dünen hinauf. Von dort wurden sie mit Seilen angeschleppt und konnten die Dünen hinuntergleiten. Heute heisst eine Düne nach ihnen: die Düne der Segelflieger.


Am Fusse der Dünen wurde ein Hangar erbaut, wo die Flugzeuge untergestellt waren. Es gab auch Werkstätten und ein Camp für die Flieger. Leider bestand die Schule nicht lange: kurz nach der Übernahme des Memellandes zerstörten die Deutschen das Camp, da diese etwas weiter südlich auf der Kurischen Nehrung ein eigenes Flugcamp errichtet hatten.

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Während unseres Aufenthalts in Litauen hatten wir auch Gelegenheit, den alten Hangar in Nida zu besuchen. Nimmt man in Nida die südlichste Ortsausfahrt, dann muss man kurz nach der Bergkuppe links in den Wald abbiegen. Auf einem einspurigen Waldweg muss man sich bei der nächsten Kreuzung rechts halten, ein eher unscheinbarer Wegweiser hilft den Weg zu finden. Im Wald wurde aus Stahl der Eingang zum ehemaligen Hangar nachgebildet, um sich die Dimensionen vorstellen zu können.


Vor ein paar Jahre (ich glaube, es war 1998) wurde an der Stelle der alten Fliegerschule ein Monument für die berühmtesten Flieger der Schule errichtet. Die gesamte Stelle liegt heute in dichtem Wald. Doch 1933, als die Flieger hier aktiv waren, war hier kein einziger Baum, der Wald wurde erst später gepflanzt.

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