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Geländepraktikum im Ennstal - Juni 1994

Das Geländepraktikum ist eine Pflichtveranstaltung am Anfang des Geographiestudiums (Uni Wien) und der erste "Ritt ins Gelände". Leider ist es meist arg schulisch und oft auch stressig und somit zeitweise eine Quälerei für Natur- und Bergliebhaber.

Wir reisen privat mit dem Auto an und sind in zwei Pensionen in St. Martin am Grimming untergebracht. Wir suchen verschiede Stellen in der Umgebung heim: Sölktal, Tauplitz, Ennstal, Wörschachklamm, Ödsee bei Bad Mitterndorf, Ort Grosssölk, Salza Wasserfall, Öblarn, Walchenbach.

In Erinnerung bleiben mir die Fahrt auf den Sölkpass. Da ist mir der dicke Gummischlauch zwischen Kühler und Motorblock gerissen. Gut, das Auto war alt und der Gummi morsch, aber es war ein Zeichen dafür, dass es sehr heiss war. Ich habe den Schlauch gekürzt und wieder angesetzt, fehlendes Wasser unter den Teilnehmern (die eh schon alle halb am Verdursten waren) requisitioniert. Dabei haben mir Kühe beim Werken unter der Motorhaube zugeschaut, denen fiel nichts besseres ein als an den Öl- und Fettspritzern zu schlecken, wahrscheinlich schmeckte das salzig.

Einige Teilnehmer hatten echt probleme mit der Hitze, energisches Intervenieren bei der Leitung (Dr. Verginis, ein Grieche, der sollte Hitze kennen) hat ein wenig was gebracht. Auf der Tauplitz haben wir dann noch mal die Hitze genossen. Es war keine Pflichtveranstalung, denn bei 30°C aufwärts die steile Stufe zwischen Steyrersee und Karstzone zu bewältigen war echt hart: der Weg ist von hohen Latschen umgeben, recht steil und nach strikt Süden ausgerichtet. Zu Mittag stand dort die Luft, im Schatten war es teilweise heisser als in der Sonne.

Ein netter Platz am Ende der Exkursion war der Ödsee bei Bad Mitterndorf. Der Karstsee liegt mitten im Wald, hat einen dunklen Grund und ist recht warm. Aber Achtung: er wird von eiskalten Karstquellen gespeist, die an verschiedenen Stellen im Untergrund des Sees angesiedelt sind. Beim Schwimmen können die Temperaturunterschiede gewaltig sein und man sollte auf seinen Kreislauf achten.

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Der Salzabach (auch Salza) ist ein rund 25 Km langer Fluss im steiermärkischen Bezirk Liezen, der bei Niederöblarn in die Enns mündet. Es handelt sich dabei um einen Bach, der am Südrand des Toten Gebirges entspringt und durch Bad Mitterndorf fließt. In einem äußerst engen Durchbruchstal, der Salzaschlucht, durchschneidet er das Kalkmassiv des Dachsteinmassives, indem es den Grimming vom Kemetgebirge abtrennt; sein extrem steiles Gefälle wird dur [...]
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Der Grimming ist ein isolierter Gebirgsstock zwischen Ennstal und Salzkammergut, der zum Dachsteingebirge gezählt wird. Durch seine imposante Erscheinung wurde er lange als der höchste Berg der Steiermark, Mons Styriae altissimus, bezeichnet. Er befindet sich östlich des Dachsteinmassivs, und ist von dessen östlichen Rand, dem Kemetgebirges, durch die Salzaschlucht getrennt. Er besteht aber hauptsächlich aus Dachsteinkalk, und stellt eine abgebro [...]
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Der Grimming ist ein isolierter Gebirgsstock zwischen Ennstal und Salzkammergut, der zum Dachsteingebirge gezählt wird. Durch seine imposante Erscheinung wurde er lange als der höchste Berg der Steiermark, Mons Styriae altissimus, bezeichnet. Er befindet sich östlich des Dachsteinmassivs, und ist von dessen östlichen Rand, dem Kemetgebirges, durch die Salzaschlucht getrennt. Er besteht aber hauptsächlich aus Dachsteinkalk, und stellt eine abgebro [...]
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Hier würde mit dem Schlagbohrer eine Torfschicht von 100cm gemessen, der Torf ist mit einer sehr schwachen Humusschicht überzogen. Hinten der Grimming. Im Bild, Namen jener die 14 Jahre später noch rekonstruierbar waren: Martin, Tutor (links). Stefan Angsüsser (gebückt).
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Solche Treppen entstehen durch Gletschervorstösse, die immer weniger weit ins Tal reichen. Man erkennt am Bild drei Stufen unter dem Gipfel mit den Schneefeldern (Deneck, 2433 m).
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Der Großsee ist ein typischer Karstsee. Hinten links steht die Weisse Wand, 2198 m, breits mitten im Toten Gebirge. Rechts der Traweng.
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Geschichtete Kalkbänke, mit Rinnenkaren überformt.
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Diese Schächte sind oft Einstiege zu weit verzweigten (meist auch vertikale) Höhlensysteme und stellen eine grosse Gefahr bei der Querung des Plateaus dar wenn die Schnee liegt.
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Die Wörschachklamm ist eine enge Schlucht im Kalkgestein an den Südabfällen des Toten Gebirges ins Ennstal. Der Eingang befindet sich westlich unterhalb der Burgruine Wolkenstein. Der Weg durch die Klamm anfang des 20. Jahrhunderts von Gabriel Schally angelegt. Diese Anlegung darf als Pionierleistung angesehen werden.
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Die Wörschachklamm ist eine enge Schlucht im Kalkgestein an den Südabfällen des Toten Gebirges ins Ennstal. Das Wasser und sein Geschiebe schneiden sich nach wie vor tief ein.
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Das Wasser und sein Geschiebe schneiden sich nach wie vor tief in das Gestein ein. Die Wörschachklamm ist eine enge Schlucht im Kalkgestein an den Südabfällen des Toten Gebirges ins Ennstal.
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Das Wasser und sein Geschiebe schneiden sich nach wie vor tief in das Gestein ein. Die Wörschachklamm ist eine enge Schlucht im Kalkgestein an den Südabfällen des Toten Gebirges ins Ennstal.
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Wir gehn im Gänsemarsch um den weichen Moorboden zu schonen. Im Bild, Namen jener die 14 Jahre später noch rekonstruierbar waren: Gerlinde Oppolzer, nun Gutheil-Knopp-Kirchwald (zweite von links). Stefan Angsüsser (vierter von links). Dr Verginis †(ganz vorne rechts).
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Ein Gewitter rund um den 27. Juni 1994 hat diese Zerstörungen verursacht. Man erkennt das befestigte Bachbett, welches die Geröllmassen nicht abführen konnte. Die Brücke und Häuser blieben verschont, aber Garagen, Zäune und Weideflächen wurden zerstört.
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Blick von der Brücke flussabwärts. Ein Gewitter rund um den 27. Juni 1994 hat diese Zerstörungen verursacht.
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Blick von der Brücke flussaufwärts. Ein Gewitter rund um den 27. Juni 1994 hat diese Zerstörungen verursacht. Man erkennt das befestigte Bachbett, welches die Geröllmassen nicht abführen konnte. Die Brücke und Häuser blieben verschont, aber Garagen, Zäune und Weideflächen wurden zerstört.
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Wasser rinnt über Wiesen zusammen und reisst in diesem steilen Hang die Grasnarbe bis zum anstehenden Fels auf. Ein Gewitter rund um den 27. Juni 1994 hat diese Zerstörungen verursacht.
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Der Salzabach (auch Salza) ist ein rund 25 Km langer Fluss im steiermärkischen Bezirk Liezen, der bei Niederöblarn in die Enns mündet. Es handelt sich dabei um einen Bach, der am Südrand des Toten Gebirges entspringt und durch Bad Mitterndorf fließt. In einem äußerst engen Durchbruchstal, der Salzaschlucht, durchschneidet er das Kalkmassiv des Dachsteinmassives, indem es den Grimming vom Kemetgebirge abtrennt; sein extrem steiles Gefälle wird dur [...]
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Kleine Abstufungen aus massiven Steinen in einem Seitenbach zur Flussgeschwindigkeitsreduzierung.
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Die Abfluss-Sektion nennt man auch "Kragen".
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Hier fliesst der Bach über das anstehende Gestein.
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