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Dachstein, Hoher Trog & Weinbach - Dezember 1995 & Jänner 1996 - Abenteurliche Schitour

Hoher Trog, Schitour

Spät aber doch fahren wir (Peter, Hannes, Andi, Andé) mit zwei Autos ab. Eines lassen wir in Hallstatt/Kohlstat, mit dem anderen fahren wir zur Gjaidbahn-Talstation. Um 11h00 sitzen die Felle. Zur Simony-Hütte sind es zwar nur knappe 300m Höhendifferenz, aber in der Karstlandschaft geht es immer auf und ab. Wir erreichen eher geschlaucht die Hütte vor der es nochmlas eine höhere Stuffe zu bewältigen gibt. Mit +2°C ist es sehr warm und wildstill.

Kurz vor 15h00 stehen wir am Hohen Trog. Das Wetter wird nun trüber. Wir wissen noch nicht was uns bevorsteht. Schnell stellt sich heraus, dass der Schnee schwer und brüchig ist. Und Andi hat nur Schalenbergschuhe... Aber nicht nur technische Probleme hindern uns am Weiterkommen. Zuerst galt es einmal Richtung süd-west auszuholen um eine zu steile Rinne zu umfahren. Dann begann eine endlose Querung im oben beschriebenen miserablen Schnee. Das was wie ein Tal aussah (es begann neblig zu werden) war ein Kessel. Keine Spur vor uns.

Als es endlich bergab ging, war es dunkel; bei der Waldgrenze dann stockdunkel. Es galt aber noch 1300hm hinter sich zu bringen. Andi war schon sehr angeknaxt und sauer, Peter tat sich mit seinem Snowboard auch nicht immer leicht. In ca. 4 Steilstufen und einer Rinne ging es von Baum zu Baum abwärts, immer mit der Ungewissheit ob die Spur nicht doch falsch sei.

Um etwa 18h30 erreichten wir die Forststrasse und tauchten gleichzeitig in den hallstätter kalten Nebel ein. Wir freuten uns zu früh: die Strasse begann zu verfalchen, als es dann endlich doch im Schuss und mehr oder weniger bilnd bergabging. Grosse Überraschung mitten drin, besonders für die ersten zwei: ein Tunnel... In Summe benötigten wir alleine für die Forststrasse eine Stunde!

Wir düsten mit dem Auto los, bei Bad Goisern kamen uns die in Weinbach verbliebenen mit einem dritten Auto entgegen, auf unserer Suche und kurz vor dem verständigen der Bergrettung. Wir waren gut 4 Stunden verspätet...

Die Route, Bild passwortgeschützt. Overlay für AMAP frei verfügbar
1995123101_hoher_trog_andi.jpg
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Hoher Trog
Andi noch fröhlich
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Hoher Trog
Hannes, Peter, Andi
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Der Falsche Kessel den es im Süd-Westen (hier links) zu umgehen galt
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Die langatmige erste Querung.

Weinbach

Mit Chilli werden wir gestärkt, nach einer Dusche können wir uns sogar noch am Neujahr beteiligen...

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Peter froh über's Essen
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Mahlzeit
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Aus.

Weinbach, Scheebar

Bevor wir uns gemütlich an die Schneebar stellen durften "mussten" wir noch Rodeln gehen. Zum Gasthof Kleefeld gibt es eine 1.5km lange Zufahrt, diese war nur geräumt, nicht gestreut. Unten stehen Rodeln die man mit hinaufnimmt, man düst hinunter und stellt sie wieder hin. Dazwischen kehrt man natürlich oben ein (Glühwein)...

Und weil so viel Schnee lag wurden die eigenen Rodeln dann an die Autos gehängt. Mit 40km/h ging's zur Schneebar.

Zu der Schneebar gibt es noch ein Detail. Wir waren ja zu viert auf der Tour am Hohen Trog. Als wir dann doch in ein Weinbach ankommen, steht die Schneebar natürlich schon. Schön beleuchtet mit Kerzen. In der Mauer der Bar waren Aushöhlungen mit je einem roten Grablicht. Vier an der Zahl...

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Draussen Lagerfeuer
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Ute, Stefan und Peter an der Schneebar
Ein echtes Silverster mit viel Schnee!
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Stefan mit dem Sekt, ein bisschen zu früh dran, macht aber nix...
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Schneebar
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Weinbach am 1. Jänner 1996
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Fernsehabend am 1. Jänner
Der Tag blieb aber auch nach dem Aufstehen um 12h00 nicht ungenützt, einige gingen Rodeln, andere Snowboarden, Ich blieb in der Weinbachhütte. Einzige aber zähe Aktivität: Schneeschaufeln.

Am 2. Jänner 1996 raumen wir unsere Sachen zusammen und machen noch einen Abstecher nach Flachauwinkel/Zauchensee zum banalen Pistenschifahren. Das Wetter war nicht besonders, aber zum Schifahren war es ganz okay. Der Schnee war ziemlich feucht. Mit von der Partie: Andi, Peter, Ute, Stefan, André.

Um 16h3 ging's ab nach Wien, mit einer Irrfahrt über den Grenzübergang Walserberg und einem Zischenstopp in Linz. Bis Wien fürchterliche Strassenverhältnisse, Ankunft um 22h30.


All photos © André M. Winter. This copyright notice applies.