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Banff NP, Canmore, Calgary, Jasper NP - Juni 1996

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Lake Louise

Hwy 1 East

Lake Louise ist ein normaler See, der westlich des Bow River Valleys in einem kleinen Seitental (Plain of the Six Glaciers) liegt und ein weltbekanntes Tourismuszentrum (ein touristischer Ort im alten Stil wie der Semmering, der durch die Eisenbahn erreichbar ist). Der See wurde 1882 von einem Streckenarbeiter der Canadian Pacific Railway mit Hilfe von Indianern "entdeckt", und von ihm "Emerald Lake" genannt. Bald darauf wurde der See jedoch zu Ehren der Prinzessin Louise Carola Alberta, Tochter der englischen Königin Victoria, umbenannt. Das massive, 1924 erbaute Hotel Château Lake Louise ist heute stark auf die japanischen Gäste ausgerichtet (Beispielsweise mit einem echten österreichischen Zitherspieler).

Auf der Fahrt hierher hatte der rote Bus der Hühneraugen für einen kurzen Moment die Führung über: logische Folge: die Autobahnabfahrt wurde versäumt. Die blauen Adleraugen kehrten an einer relativ gut übersichtlichen Stelle um. Nicht so die anderen, mangels gemütlicher Wendemöglichkeit düsten sie einfach weiter bis sie aus dem Empfangsbereich unseres Funkgerätes waren. Wir warteten vergeblich auf sie. In Canmore kamen sie nach uns an, sie hatten den Nachmittag im Hard Rock Café in Banff verbracht... Wenn das nicht typisch Hühneraugen ist!

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Lake Louise liegt westlich des Bow River Valleys in einem kleinen Seitental (Plain of the Six Glaciers) und ist ein weltbekanntes Tourismuszentruam (touristischer Ort im alten Stil wie der Semmering, durch die Eisenbahn erreichbar). Der See wurde 1882 von einem Streckenarbeiter der Canadian Pacific Railway mit Hilfe von Indianern entdeckt, und von ihm "Emerald Lake" genannt. Bald darauf wurde der See jedoch zu Ehren der Prinzessin Louis [...]
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Weiter geht es am Hwy 1 nach Südosten im wunderschönen Bow River Valley. Kurz vor Banff wird dann der Hwy doppelspurig ausgebaut. Dazu wird ganz gewaltig in die Natur vorgedrungen, andererseits ist dafür genug Platz.

Lake Vermillon

Im Tal auswärts Richtung Banff/Canmore, liegt in einer flacheren Stelle der Lake Vermillon. Er wird mit heißen Quellen gespeist und bleibt dadurch im Winter offen, wodurch sich dort einzigartige Vogelarten ansiedelten. Der See ist wiederum durch eine spätglaziale (entspricht dem europäischen Postglazial) Moräne aufgestaut.

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Christian, Moni, Lisi, Andrea, Tina, Lemmi, Baumi, Gudrun. Eva, André, Hamann.
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Zweites Grillen bei der Exkursion, es standen wieder praktische Gasgriller zur Verfügung.
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Canmore, 1. Abend

Zuerst waren wir etwas entäuscht, dass wir nicht in Banff untergebracht waren, doch als wir die Appartments (Chateau Canmore Resort) sahen wurden wir sofort umgestimmt. Alles nagelneu (wir kommen gerade aus Revelstoke), dicker Teppich, Küche, Geschirr, Geschirrspüler, Waschmaschine und Wäschetrocker, vor allem zwei Schlafzimmer pro Wohnung, Riesenbetten, Wohnzimmer mit Balkon und Kamin, etc.. Noch dazu für zwei Nächte. Es wurde alles voll genutzt.

Vorerst wird eingekauft. Für ein zweites Grillen, es standen wieder so praktische Gasgriller zur Verfügung, obwohl zuerst einer leer war. An ein anständiges, europäisches Frühstück wurde auch gedacht.

Es wurde das Geld eingesammelt und man fuhr einkaufen, jeder ging seinem schon gewohntem Bereich nach. Diesmal war alles schon viel einfacher, wir wussten schon, wie der Hase läuft, ausserdem waren ja völlig eingerichtete Küchen vorhanden. Karin, Gerda und Co kümmerten sich um’s Fleisch, der westösterreichische Zimmerverband mit den angehörigen Niederösterreichern und anderen Fremdlingen (na welche Leit san da gmant?!... kein Kommentar!!!) kidnappte erfolgreich den Liquor Store und es konnte losgehen. Zu allem Luxus nicht einmal auf Plastikgeschirr. Es wurde abends zwar kälter als in Penticton, doch blieben doch einige bei Bertholds beziehungsphilosophischen Interviews und anderen einschlägigen Mitteilungen. Riesengelsen machten das Herumsitzen leider nicht viel angenehmer.

Um Mitternacht machte Christian einen ersten Anruf zuhause - mit seiner in Ravelstoke erstandenen Telefonwertkarte. Erst als er beim Telefon stand, wurde ihm klar, dass es keine Wertkartentelefone gibt. Es war nur die Nummer zu wählen. Aufgrund von Pausen zu den falschen Zeiten beim Eintippen der 33-stelligen Nummer gelangte er zuerst zu einer chinesisch sprechenden Dame, naja. Dann klappte es doch!

Sun, June 16th

Frühstück

Es war das erste von mehreren Gemeinschaftsfrühstücken. Über Marmeladen, Nutella, Brot, Toast, Tee, Kaffee, Kakao, Müsli usw. gab es alles was es in einem Frühstückrestaurant nie gegeben hätte. Auch die Atmosphäre war weitaus netter, denn wir waren alle in einem Zimmmer (GEMT,Zimmer 11)...

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Banff NP Johnson Canyon Wanderung

Hwy 1A (AR)

Es fing eher offiziell-physiogeographisch-stressig an, entpuppte sich aber als sehr angenehmer Tag nach all der Fahrerei. Vor allem tolles Wetter!

Über den Bow Valley Parkway (Hwy 1A), der auf der linken Flußseite des Bow Rivers durchs Tal verläuft, erreichen wir einen mit erschreckend vielen Touristen angefüllten Parkplatz, doch sie verflüchtigen sich rasch je weiter wir in die Wildnis vordringen.

Der Johnson Canyon schneidet sich mit mehreren Wasserfällen durch ein leichter erodierbares Gefüge von Kalksandsteinen (Limestone = Kalk). Durch einen Bergsturz vor etwa 8000 Jahren am Talausgang wurde der Bach in sein heutiges Bett abgedrängt, wobei er über eine große Steilstufe führt, die er nun überdurchschnittlich stark einschneidet. Stellenweise erreicht die Erosion 2,5 cm pro Jahr. Bei den vorhandenen Höhenunterschied und Wassermengen wirkt bei dieser Flußerosion nicht nur das mitgeführte Geschiebe, sondern auch der entstehende Luftdruck, der eine Art Sprengwirkung erreicht. Harnischflächen weisen jedoch außerdem auf eine tektonische Schwächezone hin.

Im Bereich des zweiten großen Wasserfalls dringt linksufrig kalkgesättigtes Wasser aus der Felswand. Das Kalziumkarbonat wird ausgeschieden und bildet Travertine. Verstärkt und verändert wird dieser Prozeß durch Braunalgen, die die vorerst schwachen Ausscheidungen festigen, indem sie die Kalkbestandteile filtern und ockerbraun färben. Die Wand wächst also wieder und und verrengt so die eingeschnittene Klamm.

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Das war wohl die Vorlage für Disneys A- und B-Hörnchen...
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Der Johnson Canyon schneidet sich mit mehreren Wasserfällen durch ein schwächeres Gemisch von Kalksandsteinen (Limestone = Kalk). Im Bereich des zweiten großen Wasserfalls dringt linksufrig kalkgesättigtes Wasser aus der Felswand. Das Kalziumkarbonat wird ausgeschieden und bildet Travertine. Verstärkt und verändert wird dieser Prozeß durch Braunalgen die die vorerst schwachen Ausscheidungen festigen indem sie die Kalkbestandteile filtern u [...]
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Der Johnson Canyon schneidet sich mit mehreren Wasserfällen durch ein schwächeres Gemisch von Kalksandsteinen (Limestone = Kalk). Durch einen Bergsturz vor etwa 8000 Jahren am Talausgang wurde der Bach in sein jetziges Bett abgedrängt, wobei er nun über eine große Steilstufe führt, die er nun überdurchschnittlich stark einschneidet. Stellenweise erreicht die Erosion 2,5cm/a. Bei dem vorhandenen Höhenunterschied und Wassermengen wirkt bei [...]
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Johnson Valley

Nach dem Klamm-Abschnitt gelangen wir in das „alte Tal“ - ein typisches Trog-Hängetal mit alpinen Charakter im Bereich unter der Waldgrenze. Besonderheiten sind hier die sog. Ink-Pots. Das sind mehrere glasklare Karstquellen, die nicht aus dem Hang, sondern in der Ebene unmittelbar vor dem Bach austreten und verschieden große Becken bilden (2 - 10 m Durchmesser, einige Meter tief).

Nach einer Rast mit erholsamem Sonnenbad wandern wir noch ein Stück taleinwärts, wobei wir von einem Halo (Ringförmige Lichterscheinung rund um die Sonne oder den Mond, entstehend durch Lichtbrechung an Eiskristallen) begleitet werden. Als Schlechtwetterankündiger hat es sich bestätigt, am Abend begann es zu regnen.

Waldvegetation:

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Nach dem Klamm-Abschnitt gelangt man in das "alte Tal" - ein typisches Trog-Hängetal mit alpinen Charakter unter der Waldgrenze. Besonderheit sind hier die Ink Pots, das sind mehrere glasklare Karstquellen die nicht aus dem Hang, sondern in der Ebene unmittelbar vor dem Bach austreten und verschiedengroße Becken bilden (2 - 10m Durchmesser, einige Meter tief). Kaltes, klares Wasser sprudelt stoßweise aus dem Schlamm des Beckenbodens [...]
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Hier mit einer Hand im Bild, als Grössenvergleich.
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Blick auf den Eckberg im Norden. Hier teilt sich das Tal.
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Nachmittag in Banff

Hwy 1 (AR)

Bereits 1883 wurden die heissen schwefeligen Quellen von Streckenarbeitern der Canadian Pacific Railways um verwendet, um Rheuma und Erkältungen zu kurieren. 1885 ging das Gebiet der Quellen (25 km?) in Obhut des Staates, da die ungeklärten Besitzverhältnisse zu Streitigkeiten führten. 1887 wurde der erste kanadische Nationalpark (Rocky Mountain Park mit 673 km?) gegründet. Bereits 1888 wurde das feudale Banff Springs Hotel (der CPR) eröffnet. 1911 wurden in diesem Hotel bereits 22.000 Gäste beherbergt. Seit 1920 begann auch der Wintersport aktiv zu werden. 1930 wurde der Banff Nationalpark gegründet - mit fast zehnfacher Grösse wie der bisherige Park. Heute ist Banff eine Fremdenverkehrskleinstadt mit 37 Hotels, zahlreichen Geschäften und traumhafter Gebirgsumgebung.

Wieder Mufflons neben der Strasse gesehen. Aus einem Besuch bei einem Österreicher der sich mit Helicopter-Skiing dumm und deppert verdient wird Gott sei Dank nix, also fahren wir nach Banff. Die Adleraugen schauen sich noch das burgähnliche Banff-Springs Hotel an, anschliessend Shopping: T-Shirts, Ansichtskarten und Abendessen. Die Hühneraugen verplempern wieder ihre Zeit im Hard Rock Café.

Abendgestaltung im Quality Resort Chateau Canmore

Die beiden Busse trödelten zu unterschiedlichen Zeiten ein und es geht recht zwanglos dahin bis bei GEMT zum Spaghetti-Essen aufgerufen wird. Vorher mussten die natürlich gekocht und die Beilagen gestaltet werden - aber es hat Spass gemacht, mitzuhelfen!

Es gibt hervorragende Gorgonzola-Sauce und Gemüsesauce. Da wir nicht alles wegbringen, müssen doch ein paar Hühneraugen eingeladen werden. Die letzten Biere und Weine werden angezapft, und man ist überrascht wieviel eigentlich noch da ist, besonders die kleinen Zusatzfläschchen zu jeder 150cl-Bottel erweisen sich als unerschöpfliche Quelle. Denn wir brauchen auch rauhe Mengen. Nebenbei aktiviert jeder die vorhandenen Waschmaschinen und Trockner und ist gespannt was dabei herauskommt, einige Dinge wurden kleiner, andere bekamen Zusätzliche Flecken die vorher nicht drauf waren. Ganz normal für amerikanische Waschmaschinen die weder hohe Temperaturen noch wahres Schleudern kennen.

Begonnen haben wir ja mit recht zivilen Gesellschaftsspielen wie Tischklopfen mit Richtungswechsel, weiter ging’s mit Bemalungen bei Fehlklopferein. Es hätte auch zu intelligenteren Kartenspielen kommen sollen, doch mussten wir dieses Vorhaben wegen der hohen Teilnehmerzahl schnell abblasen. Es endete mit einer Idee von Lemmi, nanona. Name: Kartenweitergeben. Notwendig: eine einzige Spielkarte (Herz geht besonders gut). Voraussetzungen: runder Mund, Saugvermögen, die Hände sind aus dem Spiel zu lassen. Keine weiteren Erklärungen. Anwesend: Markus L., Gudrun, Moni, Tina, André, Gerda, Andrea, Eva, Gerald, Lemmi, Lisi, Doris, Jasmin, Michi. Besonders schwierige Passagen; Gudrun-Markus, Gudrun-Tina, André-Tina. Beim Verlust der Karte oder beim gezielten Kuss ohne Karte gilt es als Strafe mit dem Unglückspartner anzustossen und anschliessend mit der ganzen Runde Zsammzsammzsamm zu spielen. Es blieb kaum ein Tropfen übrig.

Mon, June 17th

Morgens

Nach starkem Regen in der Nacht war das Wetter wieder besser geworden. Frühstück gab es wieder im 11er Zimmer. Wir hinterliessen ziemliches Chaos! Sogar die Sesseln waren von einem Zimmer ins andere gewandert. Von Besteck und Geschirr wollen wir gar nicht reden.

Fahrt Canmore - Calgary

Hwy 1 East

Wir verlassen die Rocky Mountains durch das Tal des Bow River und über die im Osten vorgelagerten Foothills, einer allmählich flacher werdenden Hügellandschaft. Höhe verlieren wir bei dieser Fahrt kaum. Es wird aber doch schnell flach und man tritt in die Interior Plains ein. Der Wald wird von den trockeneren Viehweiden der Prärie abgelöst, das Verkehrsnetz orientiert sich sofort am Schachbrettmuster. Wir lassen auch die Wolken hinter uns und es wird spürbar wärmer.

Calgary

Unmittelbar am Beginn des Stadtgebiets sieht man rechter Hand die Anlagen der Olympischen Spiele von 1988 (Schanzen, Lifte,...).

Im Gegensatz zu Vancouver sind die Vorstädte der 700.000-Einwohner-Stadt Calgary weiter ausgedehnt, weil hier am Rande der Prärie mehr Raum vorhanden ist. Die Downtown hingegen ist extrem kompakt und verhältnismäßig klein. Die Skyline bricht schnell in Einfamilienhäuser ab.

Wie andere kanadische Städte wurde Fort Calgary erst gegen Ende des letzen Jahrhunderts gegründet, als Umschlagplatz für die Pelzhändler. Mit dem Bau der Eisenbahn kam der Aufschwung und besonders als 1914 Erdöl gefunden wurde, kam es zu starken Zuwächsen. Die großen Erdölfirmen etablierten hier ihre Zentren. Auch wenn heute mehr Erdöl im Raum Edmonton gefördert wird, bleibt Calgary das Verwaltungszentrum der Ölmultis für Kanada.

Neben diesem Verwaltungszentrum sind auch viele Banken und sonstige Dienstleistungsunternehmen, hauptsächlich in der Downtown vertreten. Calgary ist also eine reine Verwaltungsstadt und das ist gleichzeitig das Problem der Stadt. Man versucht, wie in Vancouver, Wohnbevölkerung im Zentrum anzusiedeln, um der Leere abends und am Wochenende entgegen zu wirken, jedoch mit weitaus weniger Erfolg. Weiters ist die gesamte Stadt, inklusive der ganzen Downtown, im typisch amerikanischen Schachbrettmuster angeordnet: die Avenues verlaufen NS, die Streets EW.

Dennoch wird viel für die (arbeitende) Bevölkerung der Downtown unternommen. Calgary ist eine typische Winterstadt mit extremen Wetterverhältnissen: 80°C Jahresamplitude (Jahresdurchschnittstemperatur = 0°C, im Sommer +40°C, im Winter -40°C), Wintereinbrüche ab September mit möglichem Schnee bis Juni, und plötzlich auftretende, unwirtliche Blizzards. All dies macht das Fortbewegen als Fußgänger höchst unangenehm, denn selbst am amerikanischen Kontinent kann man mit dem Auto nur vors, aber noch nicht ins Büro fahren. Daher wurden die Gebäude durch begehbare Tunnels verbunden. Das bewährte sich jedoch nicht, weil sich die Leute darin aufgrund der aufblühenden Kriminalität unsicher fühlten. Als Alternative brachte man in den 60er Jahren sog. Skyways (Walkways) oder Fifteens ein. Mit ihnen werden die Gebäude über verglaste Verbindungsstege untereinander verbunden. Sie sind etwa auf der Höhe des ersten Stockwerkes angebracht, daher auch der zweite Name (15 Fuß über der Straße). Heute kann man sich über 42 Systeme in der gesamten Downtown fortbewegen, ohne an die Außenluft zu müssen in. Das Ganze baut auf dem untypischen Prinzip auf, daß der Fußgänger dem Verkehr übergeordnet ist. Negativ wirkte, sich das System allerdings auf die Geschäfte im Straßenbereich aus. Um dem entgegenzuwirken führte man ein Straßenbahnsystem ein, das man in der Downtown gratis benützen kann.

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Vorabendstimmung... Dieser kalifornische Wein zählte zu unserer Grundausstattung (150cl-Flaschen).
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In Calgary sind auch viele Banken und sonstige Dienstleistungsunternehmen vertreten. All diese Verwaltungsräumlichkeiten sind in der Downtown untergebracht was aus Calgary eine reine Verwaltungsstadt macht und gleichzeitig das Problem der Stadt ist. Man versucht Bevölkerung anzuziehen um das Leeregefühl abends und am Wochenende zu lindern. Doch ist dies bei weitem noch nicht so weit wie bei Vancouver, auch eignet sich das Areal (die Kulisse) o [...]
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Bankers Hall is a building complex located in downtown Calgary which includes twin 52-storey office towers (197 metres high), designed by the architectural firm Cohos Evamy in postmodern architectural style. The first building, known as Bankers Hall - East, is located at 855 2nd Street SW and was completed in 1989. It was followed in 2000 by Bankers Hall - West, at 888 3rd Street SW. After its completion, they became the tallest twin buildings in [...]
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Die grossen Erdölfirmen etablierten in Cagary ihre Zentren. Auch wenn heute mehr Erdöl im Raum Edmonton gefördert wird, bleibt Calgary das Verwaltungszentrum der Ölmultis für Canada. Petro Canada hat in der Downtown einen eindrucksvollen bronze-braunen Doppelwolkenkratzer stehen. Die gesamte Stadt, inklusive der ganzen Downtown, ist im typisch amerikanischen Schachbrettmuster angeordnet: die Avenues verlaufen NS, die Streets EW.
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Vor dem Mittagessen trennte sich die Gruppe und es ging jeder seiner Weg (Terffpunkt Ecke 2st-6ave, 18:30), aber da die Downtown letztendlich recht klein ist, haben fast alle alles gesehen. Gudrun, Moni, Tina, Lemmi und André machten sich auf zum Calgary Tower (162 m hoher Aussichtsturm - netter Blick auf die Rockies in der Ferne), und wollten unbedingt mit der Gratis-Strassenbahn fahren, auf solche Gedanken kommen ja die österreichischen Stadtväter nicht. Doch wir fuhren prompt in die falsche Richtung, und beim Zurückfahren beinahe eine Station zu weit. Doch wir schafften es hinauf (Ermässigung nur mit internationalen Studentenausweis Gudrun!), trafen dann logischer Christian, Eva und Lisi oben (die zuvor noch gemütlich an den plätschernden Brunnenanlagen des Olympic Plaza in der Wiese gepicknickt hatten). Anschliessend schlenderten wir durch den älteren Teil der Downtown, durch die Stephen Avenue, verirrten und zum lokalen Gerngross (The Hudson Bay) und André besorgte sich zwei Céline-Dion-CDs die es auch in Österreich gegeben hätte. Für die Rast am im Park am Ufer des Bow-River blieb leider nicht mehr viel Zeit denn wir mussten zu den Vans zurück.

Eva, Lisi und Christian waren noch im Petro Canada Center, wo sie ein Doppeldecker in der Eingangshalle überraschte. Dann ging es mit einem der 3 Aufzugsysteme (1-21, 22-41, 42-52) in den 52. Stock des Gebäudes. Beim Runterfahren stoppten wir vom 42. Stock bis Erdgeschoss in 30 Sekunden! Gingen noch auf die Prince's Island, wo wir eine Zeitlang in der Wiese die tolle Skyline bewunderten. Nach einem Ausgiebiegen Einkaufsbummel im Eaton Center gingen wir ebenfalls zum Treffpunkt.

Wir waren von der Stadt sehr angenehm überrascht, besonders weil wir Naturmenschen ursprünglich überhaupt nicht heiss drauf waren.

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Die Calgary City Hall ist das dreieckige Gebäude. Hinten die Brücken über den Bow River.
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Namenloses achteckiges Hochhaus.
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Die Stephen Avenue ist eine noble Einkaufsstrasse in der Downtown von Calgary. Calgary ist eine typische Winterstadt mit extremen Wetterverhältnissen: um 80°C Jahresamplitude (Jahresdurchschnittstemperatur = 0°C, im Sommer 40°C, im Winter -40°C), Wintereinbrüche ab September mit möglichem Schnee bis Juni, unwirtliche Blizzards und Chinookgefahr. All dies hindert das Fortbewegen als Fussgänger, denn selbst am amerikanischen Kontinent kann [...]
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Sheraton Badespass

Wir waren noch kurz im Mac Donalds essen (genauso grausig wie bei uns und nicht einmal billiger), aber wir wollten eigentlich alle schnell zurück zum Hotel. In dieser Zeit wurde Calgary auch von einem Blizzard heimgesucht, beim Zurückgehen zum Hotel kam plötzlich ein eiskalter Sturm auf, es begann dann auch zu regnen. Die Temperatur fiel auf knapp positiv. Es war zwar ein Sheraton (Sheraton Cavalier), aber bis auf eine Ausnahme hatte es nichts aussergewöhnliches an sich. Das tolle war das grosse Hallenbad mit den zwei 80m-Indoor-Wasserrutschen. Wir tobten uns bis zum Umfallen aus, merkten gar nicht wie anstrengend eigentlich das endlos wiederholte Hinaufrennen war. Ein paar Schürfwunden und andere blaue Flecken (Hüften, Steissbein, etc.) blieben uns als Andenken. Zwischendurch etwas im Whirlpool sitzen und die Seele baumeln lassen... das tat gut (wie bei einem Kuraufenthalt kam man sich vor). Durch diese Umtriebe relativ frühes Schlafengehen. Ausserdem galt es früh aufzustehen.

Tue, June 18th

Hwy 1 West

Frühe Stücke

Zu einer höchst unchristlichen Zeit holte man uns aus den Federn genau gesagt war es 6.30, es hatte +4°C und regnete. Eine lange Fahrt stand bevor. Es ging los ohne Frühstück, m.E. eine höchst unsinnige und Aktion, aber guat. Im Auto wurden recht nette Lieder gesungen (Yellowsubmarine usw.), was macht man nicht um munter zu werden. In Canmore kehrten wir in ein recht uriges Lokal ein, wo aber nichts weiterging. Wir verloren dort gute zwei Stunden, die wir genauso gut hätten schlafen können. Es gab folgenden Vortrag auf leeren Magen:

Aufbau des Ostrandes der Rocky Mountains

Originalbermerkung von Christian aus dem Protikoll: "Schätze, bei dem oben angeführten Ausführungen habe ich mangels Frühstück entweder gestreikt, oder noch geschlafen."

Weiterfahren...

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Auch neuere Modelle werden in den alten Formen gebaut. Oder ist das einfach ein alter Schulbus mit neuer Motorhaube?
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Moraine Lake

Hwy 1 West

Entgegen seinem Namen ist es einer der ganz wenigen Seen, der nicht durch eine Moräne aufgestaut, sondern im oberen Talbereich durch einen großen Tomahügel (nicht geschobenes Bruchmaterial) abgedämmt ist. Es ist allerdings an keiner Talseite eine Abbruchnische erkennbar, so kann man vermuten, daß das Bergsturzmaterial in der letzten Phase der Vergletscherung am Gletscher befördert wurde. Der Hügel ist hoch und aus einheitlich großen Material aufgebaut.

Tomalandschaften sind im Falle eines Bergsturzes hügelig und eher unsystematisch angeordnet. Es kann jedoch zu einer gewissen „Materialsortierung“ kommen. Bogenförmige Tomalandschaften entstehen, wenn der Bergsturz auf einen Gletscher fällt, der dann das Material weiter befördert.

Das schlechte Wetter (Nebel und Sturm mit Graupelschauer) ermöglicht leider keinen Einblick ins hintere Tal.

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Es war Ende Juni und wir waren nicht ganz so auf dieses Sauwetter eingestellt. Das schlechte Wetter (Nebel und Sturm mit Graupelschauer) ermöglicht leider keinen Einblick ins hintere Tal. Entgegen seinem Namen ist es einer der ganz wenigen Seen der nicht durch eine Moräne aufgestaut, sondern im oberen Talbereich durch einen grossen Tomahügel abgedämmt ist, denn es handelt sich um nicht geschobenes Bruchmaterial. Es ist allerdings an keiner Ta [...]
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Fahrt nach Jasper

Hwy 93 Nord = Icefields Parkway

Diese 229 km lange Straße wurde nur für den Tourismusverkehr gebaut. Kommerzieller Verkehr ist verboten. Es existieren folgende Abschnitte oder Highlights:

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In Kanada sind Begegungen mit Bären keine Seltenheit. Meist sind sie aber, wenn überhapt, nur an Essbarem interessiert.
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Der Mistaya River entspringt im Peyto Lake, und mündet später in den ihm entgegenkommenden North Saskatchewan River, wo dieser dann nach Osten abzweigt. "Mistaya" heisst auf Indianisch "grosser Bär" oder "Grizzly". Nahe des Waterfowl Lakes schneidet sich der Fluss in den Kalkstein ein, und bildet den Mistaya Canyon mit kleinen Wasserfällen. Dort sind schöne Strudeltöpfe in höheren Niveaus (somit aus früherer [...]
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Der Mistaya River entspringt im Peyto Lake, und mündet später in den ihm entgegenkommenden North Saskatchewan River, wo dieser dann nach Osten abzweigt. "Mistaya" heisst auf Indianisch "grosser Bär" oder "Grizzly". Nahe des Waterfowl Lakes schneidet sich der Fluss in den Kalkstein ein, und bildet den Mistaya Canyon mit kleinen Wasserfällen. Dort sind schöne Strudeltöpfe in höheren Niveaus (somit aus früherer [...]
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Ein Braided River (auch gelegentlich deutsch: Verwilderter Fluss, Zopfstrom) ist eine besondere Form eines verzweigten Flusslaufes, bei dem der Fluss sich in ein Netz kleiner Kanäle aufspaltet, die durch kleine Inseln (braid bars, im britischen Englisch aits oder eyots) getrennt sind. Die Kanäle und Inseln sind oft hochgradig veränderlich, da sich die Lage der Kanäle und Inseln durch die rasch fortschreitende Sedimentablagerung immer wieder v [...]
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Die Passtrasse ist recht kühn in den riesigen Schuttkegeln angelegt.
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Der Fluss scheidet sich tief in diese alte Moräne ein. Das Gelände ist furchterrgend, bei einem Sturz hätte man hier keine Chance.
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