Es war Ende Juni und wir waren nicht ganz so auf dieses Sauwetter eingestellt. Das schlechte Wetter (Nebel und Sturm mit Graupelschauer) ermöglicht leider keinen Einblick ins hintere Tal. Entgegen seinem Namen ist es einer der ganz wenigen Seen der nicht durch eine Moräne aufgestaut, sondern im oberen Talbereich durch einen grossen Tomahügel abgedämmt ist, denn es handelt sich um nicht geschobenes Bruchmaterial. Es ist allerdings an keiner Talseite eine Abbruchnische erkennbar, so kann man vermuten, dass das Bergsturzmaterial auf der letzten Phase der Vergletscherung am Gletscher befördert wurde: der Hügel ist noch hoch und einheitlich. Erkennbar frierend: Christian und Lisi. |