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Yosemite NP, Marin County, San Francisco - Juli 1996

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Yosemite NP

CA 120 W: Yosemite East Entrance, Tioga Pass

Wir verlassen Highway gen Westen und fahren auf einer Straße, die mit ihren Serpentinen schon sehr an Südtirol erinnert zum Nationalparkeingang des Yosemite Parks, der bereits in einer Höhe von 9945 ft liegt. Die immerhin etwa 300 mi lange Fahrt durch die Hitze hat uns beide sehr geschafft. Noch mehr verdattert sind wir als sich herausstellt, dass die heute noch erreichbaren Campgrounds schon wieder alle voll sind. Also düsen wir sofort wieder zurück in den Inyo National Forest zum erstbesten Zeltplatz am Tioga Lake (9742 ft).

Der freundliche Typ im Wohnwagen ist der Verantwortliche für den Campground. Wir können uns sogar noch ein Platzerl in der saftigen Wiese in der Nähe des Sees aussuchen. Als das Zelt steht, verschwindet langsam die Sonne hinter dem Pass. Es tut gut die kühle Luft einzuatmen, diverse Pullover auszupacken, abzustauben und anzuziehen sowie eine warme Suppe anzurühren. Eine schon beinahe in Vergessenheit geratene unangenehme Begleiterscheinung sind die Gelsen, die hier wieder in größeren Mengen ausschwärmen. Herrlich ist der Blick über den See auf die noch sonnenbeschienenen nahen Schneeflecken des Mount Dana (13053 ft).

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Das Kennzeichen ist wie das normale mit blauer Schrift, jedoch ist statt dem weiss eine bläuliche Ansicht des Yosemite Valley hinterlegt.
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Hier gibt es Platz wenn die Zeltplätze im Nationalpark überfüllt sind. Der Tioga Lake ist ein Gletschersee.
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Mon, July 22nd

Es ist frisch in der Früh, das Zelt ist nass, die Butter hart, da schmeckt der Kaffee um so besser. Doch der Schein trügt, es wird auch heute noch ganz schön heiß werden und die hitzigen Erfahrungen der Vortage, in Zusammenhang mit den gewaltigen Höhenunterschieden werden bei uns beiden ihre Nachwehen zeigen. Als der morgendliche Tau verdunstet ist, wird es gleich einmal spürbar wärmer. Da setzen wir uns schnell in Bewegung und fahren wieder in den Yosemite Park hinein.

Tolumne Meadows

CA Tioga Road: Tolumne Meadows, Richtung Westen
CA Big Oak Flat Road E:Yosemite Valley

Zuerst fahren wir über die fast 50 mi lange Tioga Road durch den schönen Park. Es geht mal durch schöne Täler, dann wieder über Pässe und entlang von Hängen. Die Landschaft ist eine pikante Mischung aus satten bis sumpfigen, grünen Wiesen mit dunkelblauen Seen und großen, kahlen und glazial zugerundeten Granitklötzen dazwischen, sowie oben drüber verschieden dicht gestreute Nadelbäume, die allesamt sehr alt und tiefer unten riesig sind. Mit fortschreitender Zeit sehen wir auch immer mehr Kletterer über die Felsen krabbeln. Im Gegensatz zur gestrigen Ostseite wird hier auf der Westseite des Gebirges die Vegetation - je tiefer wir kommen - immer satter, die Bäume größer (wie es sich eben gehört).

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Die Landschaft ist harminisch im Yosemite NP, brutal wirken hingegen die in den Granit gesprengten Strassen. Der Fels ist sehr hart und lässt kaum eine Humusbildung zu so dass die Schutthalten der Strassenböschungen auch nach Jahren keinen Anflug von plfanzlicher Besiedlung aufweisen.
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Yosemite Valley

Mehrere Straßen vereinigen sich, bis wir in die bekannteste Gegend des Parks kommen. Der Verkehr nimmt daher auch stark zu, bis wir von Westen ins Yosemite Valley einfahren. Das Tal ein Trogtal (ca. 4300 ft) wie aus dem Bilderbuch. Auf dem völlig ebenen Talboden finden sich abwechselnd Wiesen und lichter, aber aus riesenhaften Bäumen zusammengesetzter Wald.

Wir wollen eine Runde durchs Tal fahren und beginnen auf der noch schattigen Südseite. Zwischen den Bäumen blinken immer wieder großartige Gipfel und Wasserfälle durch. An manchen Stellen gibt es auch bessere Aussichtspunkte, wo wir kurz verweilen. Als erstes halten wir bei dem Bridalveil Fall, wo das Wasser fast 1000 ft senkrecht herunterstürzt. Gegenüber sehen wir dabei eher zufällig El Capitan mit seiner 3300 ft hohen senkrechten Felswand. Als wir tiefer ins Tal kommen nimmt die Sache aber eine unangenehme Wendung. Zwischen den Bäumen blinken jede Menge Zelte, Fahrzeuge, überall laufen Menschenmassen herum, es gibt Hotels, Geschäfter, Radwege, ein eigenes Busnetz und dann fährt vor uns auch noch so ein Gefährt, wo die Touristen oben sitzen und in alle Richtungen fotografieren können. Wir schauen uns noch von der Ferne die Yosemite Falls und den Half Dome mit seiner glatten Viertelkugelform an, dann düsen wir aber gleich auf der Nordseite zurück, nichts wie raus hier. Wir bleiben nochmals beim Valley View stehen. Hier ist wirklich ein nettes Platzerl, neben dem Merced River, in der saftigen Wiese, einer Lichtung zwischen den hohen Bäumen mit einem herrlichen Blick auf El Capitan und die Wasserfälle ringsum. Gerade hören wir noch das leise glucksen des Wassers, da taucht auch schon der nächste Bus auf und die Menschenmassen bevölkern auch dieses Fleckchen. Jetzt reichts uns aber und wir fahren raus aus dem Tal.

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Die Yosemite Falls sind die fünfthöchsten Wasserfälle der Welt. Mit einer Gesamthöhe von 739 m sind die in den Bergen der Sierra Nevada gelegenen, dreiteiligen Yosemite Falls die höchsten Wasserfälle von Nordamerika. Das Wasser des Yosemite Creek fällt zuerst an den Upper Falls 435 m an einer steilen Felswand hinunter. Dann folgt eine Serie kleinerer Wasserfälle und Stromschnellen, die aus der Ferne kaum zu sehen sind. Diese Kaskaden (Mid [...]
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Der Yosemite National Park kann stark überlaufen sein, auch der Verkehr ist krass. Diese Touristen haben eine Besichtigungsart auf einem LKW gewählt. Im Vordergrund unser alles andere als sauberes Auto. Später in San Francisco wurden wir ein paar mal darauf hingewiesen, dass wir unser Auto waschen sollten. Aus Kostengründen haben wir das aber erst nach vier Wochen, am Abend vor der Autorückgabe, gemacht.
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Der El Capitan ist ein etwa 1000 Meter hoher Monolith im Yosemite-Nationalpark im US-Bundesstaat Kalifornien. Sein Gipfel liegt auf einer Höhe von 2.307 m, seine bis zu 1000 m hohen Felswände machen ihn zu einem Anziehungspunkt für Kletterer. Der Name „El Capitan“ ist eine Übersetzung des indianischen „To-to-kon oo-lah“ ins Spanische. Im Indianischen ist der Berg nach „To-to-kon“, einem Häuptling der im Yosemite Valley beheimatet [...]
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CA: Glacier Point Road (AR):Glacier Point

Glacier Point

Wir torkeln über eine lange und sehr kurvenreiche Straße (Glacier Point Road) hinauf auf die Berge südlich über dem Yosemite Valley. Dort oben parken wir zwischen den extrem riesigen Bäumen und wandern ein Stück bergab zum Glacier Point, einem 7214 ft hohen Aussichtspunkt (also fast 3000 ft überm Talboden). Es bietet sich ein unwirklich schöner Blick nach Osten zu den gewaltigen Vernal und Nevada Falls, im Nordosten ragt gleich gegenüber der nackte runde Felsen des Half Dome (8842 ft) über die mehr oder weniger baumbewachsenen Granitflächen, im Norden sieht man die wilden, großteils überhängenden abgeschliffenen Felsabbrüche (Royal Arches), über die auch die Yosemite Falls hinunterstürzen, bis hinunter ins Tal mit den Wiesen und dem mäandrierenden Merced River. Von oben sieht man nun das ganze Ausmaß der Bevölkerung. Vor allem im hinteren Bereich ist der ganze Talboden ein einziger Campingplatz ohne wahren Anfang und Ende. Deswegen war da unten also soviel los. In der Ferne ist das ganze eingerahmt durch die Gipfel der Hauptkette der Sierra Nevada, die wir gestern noch von der anderen Seite bewundert haben.

Nach einiger Zeit gehen wir zurück zum Auto, wo wir dann auch im Schatten der gigantischen Sequoia Bäume (in der Gegend gibt es bis zu 2700 Jahre alte!) eine Mittagsjause einlegen. Insgesamt ist es auch hier heroben wieder extrem heiß geworden und der Himmel von einer dünnen Schleierschicht bedeckt, was irgendwie den Eindruck einer Föhnstimmung erweckt. Dementsprechend fühlen wir uns auch nicht gut, André geht es speziell schlecht. Noch ein Grund, um diesen Nationalpark frühzeitig zu verlassen. Wir freuen uns einfach schon sooo sehr auf Strand und Meer!!! Nebenbei sind wir wahrscheinlich auch etwas von den (nach unseren einsamen Erlebnissen) nicht mehr gewohnten Menschenmassen verschreckt worden. Vielleicht liegt es auch daran, dass es sich hier um verhältnismäßig "normale Berge" handelt und wir waren ja zuvor im Grand Canyon und Death Valley, die halt doch große Unterschiede zu allem bekannten darstellen. Bei der Rückfahrt auf der Glacier Point Road sehen wir auf der Lichtung der Summit Meadow einen jungen Schwarz- oder Grizzlybären zwischen den blühenden Wollgräsern herumstreunen.

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Der Merced River fliesst durch das Little Yosemite Valley und übr zwei grosse Felsstufen. Der Wasserfall an der oberen ist der Nevada Fall mit 181 m Fallhöhe. Neben dem Nevada Fall steht der Granitdom Liberty Cap, 2076 m. Darunter folgt der Vernal Fall mit 73 m frei stürtzendem Wasser.
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Hier mit recht wenig Wasser, also nicht besonders eindrucksvoll.
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Der Half Dome ist ein Granitmonolith im Yosemite-Nationalpark im US-Bundesstaat Kalifornien und ist aufgrund seiner Halbkugelform neben dem El Capitan sehr bekannt. Der Half Dome liegt am östlichen Ende des Yosemite Valley. Jedes Jahr klettern Tausende auf den Berg. Der Half Dome kann über den Normalweg bei entsprechender Kondition für die ca. 25 km Wegstrecke und ca. 1500 Höhenmeter im Auf- und Abstieg von Wanderern in 8 bis 10 Stunden leich [...]
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Hier sieht man gut die feine Form des Bergs und die "Nase" im Norden. Der Half Dome ist ein Granitmonolith im Yosemite-Nationalpark im US-Bundesstaat Kalifornien und ist aufgrund seiner Halbkugelform neben dem El Capitan sehr bekannt. Der Half Dome liegt am östlichen Ende des Yosemite Valley. Jedes Jahr klettern Tausende auf den Berg. Der Half Dome kann über den Normalweg bei entsprechender Kondition für die ca. 25 km Wegstrecke und [...]
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Fahrt in die S.F. Bay Area

CA Big Oak Flat Road W: Big Oak Flat Entrance
CA 120 W: Manteca, Mossdale
CA 205 W, CA 580 W, CA 680 N: Walnut Creek
CA 24 W, CA 13 W, CA 580 N: Oakland, Berkeley, Richmond, San Rafael

Uns geht wieder einmal das Benzin aus und da uns der Weg zurück bergauf über die Big Oak Flat Road noch einiges kostet, fahren wir sicherheitshalber noch innerhalb des Yosemite Parks zu einer Tankstelle und tanken dort (wegen dem extremen Preis) nur eine Kleinigkeit. Dann verlassen wir den Park zwischen den riesigen alten Sequoia Bäumen.

Um nach San Francisco zu gelangen, müssen wir das große kalifornische Längstal (San Joaquin Valley) durchqueren. Bis Jacksonville am großen Don Pedro Reservoir geht es zunächst durch bewaldetes Gebiet stetig bergab von den Höhen der Sierra Nevada. Danach stabilisiert sich die Seehöhe um 650 ft und die Straße wird schnurgerade. Wir fahren durch endlose, bewässerte Plantagen aller Art. Dazwischen geht es immer wieder durch kleinere Ortschaften. Wo nicht bewässert wird, wird es wieder zunehmend trockener. In dieser Ebene verlieren wir total das Zeitgefühl und es geht meilenweise pfeilgerade einfach so dahin.

Rund um Mossdale überqueren wir die verschiedensten Arme des San Joaquin Rivers. Wir kommen auf den Interstate Highway 205 und dann auf den Interstate 580, der die Hauptverbindung von San Francisco nach Los Angeles darstellt. Es ist dies ein 10 bis 12 spuriger Highway, wie man sich ihn vorstellt. Gigantische Trucks sind unterwegs, da aber rechts überholen erlaubt ist, und alle konsequent gleich schnell (etwa 10 mph über der Höchstgeschwindigkeit) fahren, ist es kein Problem. Bei Livermore quält sich diese gigantische Verkehrsader auf die Diablo Range hinauf (etwa 1800 ft), die als Teil der Coastal Range die letzte Hügelkette vor der San Francisco Bay bildet. Auf den Hügeln gibt es keine Obstplantagen mehr, nur noch goldgelb verbranntes Gras mit vereinzelten grünen Eichen drinnen. Am Rücken oben angekommen halten wir in der Nähe einer Raststation, um das beeindruckende Schauspiel der unzählbaren, bis zum Horizont verteilten Windkraftwerke zu bewundern. Diese sind in den verschiedensten Formen ausgeführt und dank des hier wahrscheinlich ständig vorhandenen Windes vom Meer her voll in Aktion. Die Sonne versteckt sich zwar auch hier ein wenig hinter den dünnen Schleierwolken, der Wind, der über die Hügel bläst ist aber auch jetzt am Nachmittag noch extrem warm und wir hüpfen bald wieder ins klimatisierte Auto und düsen weiter.

Da die Gegend rund um die San Francisco Bay von mehreren Millionen Menschen bewohnt wird, ahnen wir Böses in Sachen Campingmöglichkeit. Auf unserer netten Karte (1 : 700 000) ist ein Campground etwas vom Stadtgebiet entfernt im Mount Diablo State Park eingezeichnet. Da die Stunde schon fortgeschritten ist, peilen wir den einmal an. Da wir eine falsche Abfahrt vom Interstate erwischen, irren wir etwas durch die Gegend, bis wir zur Auffahrt auf den Berg kommen. Doch schon nach einem kurzen Stück die Ernüchterung: Der Park ist wegen erhöhter Brandgefahr geschlossen, und dies anscheinend schon den ganzen Sommer.

Da wir wirklich schon müde sind (und dringend eine Dusche nötig haben), halten wir Ausschau nach einem einfachen Motel. Doch Danville, der Ort am Interstate 680, scheint der reinste Nobelort zu sein. Es gibt nur Villen mit prunkvollen Gärten und Einfamilienhäuser. Dazwischen könnten wir nicht einmal daran denken, irgendwo das Zelt aufzubauen. Es bleibt uns also nichts anderes übrig, als in die Bay-Area hineinzufahren und darauf zu hoffen, dass es in den Vororten billige Absteigen gibt.

Der Highway 24 führt uns dann per Tunnel durch die Berkeley Hills und dann hinunter auf das gigantische Siedlungsgebiet und das Meer zu. Damit sind wir dann aber schon so gut wie mitten in den Randbezirken der Stadt unterwegs. Wir fahren zwar ein kurzes Stück abseits der größeren Highways, wollen uns aber nicht völlig in dem Häusermeer verirren. Als wir so Ausschau nach Motels halten, kommen wir bei einer dieser Temperaturanzeigen vorbei, wo gerade 62° angezeigt werden. Die Umrechnung im Kopf ist uns zwar immer noch zu schwierig, aber im Vergleich zu den bisherigen Anzeigen, die durchwegs über 100° gelegen sind, scheint das doch etwas wenig zu sein. Wir machen das Fenster auf und sind schockiert... es ist saukalt und auch unser Thermometer zeigt nur noch 16° C. Immer mehr fragen wir uns, was wir hier wollen und es wird bedenklich später.

Und weil wir nie stehen bleiben, fahren wir auch schon wieder am Interstate 580 über die riesige Richmond Bay Bridge (wo 1$ Maut zu zahlen ist) nach San Raphael und peilen den Landstrich nördlich der Golden Gate Bridge an. Hier sind einige State Parks im Atlas eingezeichnet. In einer so dicht besiedelten Gegend sind allerdings Karten 1:700.000 nur bedingt geeignet. Am vermeintlichen Weg zu dem erstbesten State Park (Mount Tamalpais) kommen wir nach Mill Valley. Es ist wieder eine typisch noble Vorstadt der Bay Area. Wir fahren einfach nur mehr der Nase nach und nehmen eine Straße, die bergauf führt. Die Straße bietet viele Abbiegemöglichkeiten wird selbst aber immer schmäler, steiler und scheint demnächst in einer Garageneinfahrt zu enden. Kurz - wir haben uns endgültig hoffnungslos verirrt. Als wir endlich jemand nach den Weg fragen, ist alles zu spät - wir müssen wieder zurück auf den Hauptplatz von Mill Valley.

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Auf der Diablo Range weht immer der Wind, ein idealer Platz für den Einsatz von Windkraftanlagen, obwohl der Pass nur 230 m hoch ist. Diese Darrieus-Rotoren standen 1993 am Pass nebem dem Interstate Highway, wurden jedoch seit dem gegen normale horizontale Flügelrotoren ersetzt,.
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Diese Brücke ist bemautet und weist zwei Decks auf. Auf der oberen, also offenen Seite, geht es nach Nordwesten, darunter, mit weit weniger Aussicht nach Osten. 1996 wurde die Maut von USD1 nur in eine Richtung eingehoben. Die Richmond-San Rafael Bridge (offiziell: John F. McCarthy Memorial Bridge) ist die nordöstlichste der Ost-Westverbindungen des San Francisco Bays in Kalifornien, USA, sie verbindet Richmond im Osten mit San Rafael im Westen [...]
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Marin County

CA 101 S: Mill Valley
CA 1 N: Olema, Samuel Taylor State Park

Wir ziehen Konsequenzen, lassen unsern Straßenatlas 1:700.000 liegen, fragen nach einer Buchhandlung, die wir auch prompt finden und kaufen dort eine Wanderkarte mit dem amerikanischen Maßstab 1:28.575. Mit neuem Elan, und genau in die andere Richtung als vermutet, nämlich über die Küste, geht es zum Mount Tamalpais. Über den Panoramic Highway geht es steil und kurvenreich durch den Wald höher und höher hinauf. Am Pass oben (1500 ft) erreichen wir den Campground Pantoll. Die Sonne ist längst untergegangen und der Campground ist natürlich voll. Wir reservieren gleich für den folgenden Abend und fragen nach dem nächsten Campground mit Duschmöglichkeit. Wir erhalten auch eine vage Beschreibung zum nächsten State Park, nur etwa 25 Meilen weiter im Norden und sie glauben schon, dass dort noch Platz sein könnte.

Wir fahren also die andere Seite wieder steil hinunter bis zum Meer. Die Pazifikküste wirkt im letzten Licht etwas verwirrend, eine optische Mischung aus Holland und Irland. In der Bolinas Lagoon stehen vereinzelt Reiher und anderes Getier im nebligen Wasser. Von der Küstenstraße zweigen wir noch in ein Tal ein und fahren über eine urige Straße zum Samuel Taylor State Park. Kurz vor 10 Uhr lässt man uns noch ein.

Wir stellen das Zelt am Overflow - wo sonst, auf einem mit Rindenstücken weich gestalteten Boden auf. Über uns wachen gigantische Redwoods. Diese Bäume garantieren einen langen Schlaf, Sonne kommt hier so gut wie nie durch. Noch vor dem Essen wird geduscht (nach Las Vegas auch langsam überfällig). Es gibt hier tatsächlich sehr schöne Duschen (im Preis von 15$ pro Platz inbegriffen). Da es André nicht mehr erwarten kann, geht er gleich in die Damenduschen. Um diese Zeit duschen sonst eh nicht viele Leute und wir kommen zum vollen Genuss. Nach dem Abendessen fallen wir todmüde um. Es wird eine angenehm kühle Nacht. Uns ist nicht klar ob es regnet oder ob die Luftfeuchtigkeit so hoch ist, jedenfalls sind wir eindeutig am Pazifik angelabt!.

Tue, July 23rd

CA 1 S: Mount Tamalpais SP CG
CA 101 S (Golden Gate Bridge): San Francisco
CA SF 49mi Scenic Drive

In der Früh tropft es vom Baum... aber es regnet nicht sondern es ist nur neblig und kühl. Wir frühstücken zwischen den großen aber weichen Rindenstücken, die wir jetzt auch bei Tageslicht sehen. Da dieser Campground aber wirklich weit ab vom Schuss liegt und alle anderen schnell zur Überfüllung tendieren, fahren wir gleich nach dem Frühstück zurück zum Mount Tamalpais Camp Ground und stellen dort das Zelt auf. Während die einen ihre Zelte gerade abbauen, stellen wir unseres hier in den sandigen Boden zwischen den Bäumen. Ja, es ist hier heroben viel trockener und wärmer, sogar die Sonne scheint ungetrübt vom Himmel.

Wir fahren über die nördlich vorgelagerten Hügel in Richtung Golden Gate hinunter. In einer Höhe von etwa 800 bis 600 ft tauchen wir in den Nebel ein, ein kräftiger Wind weht die Nebelfetzen über den Rücken. Die eigenartigen Bäume, die hier wachsen, sind ebenfalls alle vom Wind in West-Ostrichtung verformt. Weiter unten stecken wir dann voll in der Nebelsuppe und der Wind wird etwas schwächer, aber es ist einfach saukalt. Über den berühmten Interstate 101 geht es dann auf die Golden Gate Bridge. Die Brücke verbringt den Großteil ihrer Zeit vom Nebel eingehüllt, so auch wenn wir dort sind. Bei der Fahrt in die Stadt kostet die Überquerung 3$, die in bar an einer gigantischen Mautstelle zu bezahlen sind, in die andere Richtung kostet die Überfahrt gar nichts.

San Francisco

Zunächst fahren wir ziemlich planlos in die Stadt, wo zwischen dem Nebel stellenweise wieder die Sonne herauskommt. Die Luft ist für einen Stadtbesuch eigentlich gerade angenehm kühl. In der O'Farrell Street nahe dem Union Square fahren wir in eine Parkgarage, wo wir die Autoschlüssel einem Typen geben müssen, und dafür ein Markerl wie bei einer Garderobe bekommen. Wir müssen sagen, wann wir das Auto wieder holen wollen und der Typ parkt das Auto dann ein. Auf diese Art ist die Parkgarage unglaublich voll, alle Autos sind komplett verparkt, allerdings scheinbar mit System (hoffen wir zumindest).

Wir stapfen durch die Straßenschluchten zum Visitor Information Center. Das ist aber unglaublich schlecht gestaltet, es gibt nur Papierkram in verschiedenen Sprachen. Wir nehmen nur alles was nach Karten aussieht mit. Also müssen wir mit unserem Führer auskommen. Da wir noch etwas Zeit haben, bis das Auto abzuholen ist, schauen wir noch beim Cable Car Turntable zu, wie gerade eine dieser Cable Cars händisch umgedreht wird. Das Ganze ist halt ein unglaublicher Touristen-Gag. Die Cable Car selbst ist so vollgestopft, dass man sich nicht einmal mehr außen anhängen könnte, also beschließen wir das Fahren zu lassen.

Wir holen das Auto wieder ab und ringen uns surch zumindest große Stücke des 49 mi Scenic Drives zu fahren, eine etwa halbtägigen Stadtrundfahrt im Auto, wobei man bei den wichtigsten Sehenswürdigkeiten vorbeikommt. Dieser ist durch blaue Tafeln beschildert und meistens zu finden. Auf der weiteren Fahrt begegnet uns ein Feuerwehrauto mit Leiter im Einsatz - faszinierend, die Dinger sehen hier erstmals wirklich so aus, wie im Film. Sonst sind die amerikanischen Feuerwehrautos eher Neongelb angemalt. Hier sind sie so schön rot-weiß mit den verzinkten Geräten - hinten oben sitzt ein zweiter Fahrer, der die Hinterräder lenkt, da sonst dieses Gefährt wohl nie um die rechtwinkeligen Kurven kommen würde. Wie immer steht in solchen Augenblicken der Verkehr wie auch alle Fußgänger in der weiteren Umgebung völlig still und irgendwo weit weg von der Straße... also das funktioniert hier wirklich nicht schlecht.

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Dies ist ein älteres Modell des San Francisco Fire Department (Nummer E28), mit Chrom und einer auffälligen Glocke rechts vorne. Das Gefährt war hier im einsatz und so abgestellt, kein durchkommen also.
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Telegraph Hill

Wir beschließen unsere Rundfahrt am Telegraph Hill zu beginnen. San Francisco besteht vorteilhafterweise ja aus vielen Hügeln, von denen es sich anbietet hinabzuschauen. Der Telegraph Hill ist der nordöstlichste Gupf (300 ft), von dem man eine schöne Sicht über die Bay hat. Wir parken an der Ecke Grant Avenue / Greenwich Street, wobei letztere danach in einer ganz schön steilen Sackgasse endet. Dann stapfen wir die paar Meter hinauf auf den Telegraph Hill. Oben am steht ein Aussichtsturm, der Coit Tower, einer architektonisch kuriosen Konstruktion im Stile der 30er Jahre. Der Eintrittspreis schreckt uns ab, aber wir sehen auch von unten genug. Nördlich liegt vor uns die Gefangeneninsel Alcatraz mit dem berühmten Gefängnis darauf. In der Bucht sind vereinzelt Segler und größere Schiffe unterwegs. Im Westen sieht man knapp unterhalb der Nebeldecke gerade noch die Straße der Golden Gate Bridge, die Pfeiler stecken aber voll drinnen. Im Osten sehen wir dafür die ganze Länge der noch viel größeren doppelstöckigen San Francisco - Oakland Bay Bridge.

Es ist übrigens sehr grün in der Stadt, verschiedenste uns eher unbekannte Bäume und sonstige Gewächse blühen und gedeihen in üppiger Pracht. Die Sonne scheint hier wieder und der kalte Wind tut so gut im Vergleich zu den letzten Tagen.

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Die Statue die man im Vordergrund von hinten sieht, soll Columbus darstellen.
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Russian Hill

Weiter folgen wir nicht genau dem 49mi Scenic Drive, da gefallen uns die extrem steilen Straßen doch besser. Da die Stadtplaner die Topographie einfach völlig ignoriert haben, entstehen dank der Hügel auch die steilsten Straßen der Welt. Es ist sicher vorteilhaft, dass es in dieser Stadt nie Temperaturen unter 0°C hat. Nicht die steilste, aber die bekannteste ist die Lombard Street, die man vorsichtshalber mit Serpentinen versehen hat. Sie ist schön gepflastert und mit Blumenbeeten gesäumt. Verständlicherweise sind all diese Straßen nur abwärts zu befahren und die dazugehörenden Gehsteige mit Treppen versehen.

Nachdem wir die bekannteste Straße gesehen haben, wollen wir noch eine der "echten" (also ohne Serpentinen und Schnickschnack) befahren. Dazu fahren wir 2 Blocks weiter über die Filbert Street hinunter. Es ist ein wildes Unterfangen, auf den Abgrund zuzufahren, mit vielen Warnschildern (Steep grade, use low gear, 10 mph etc.) und einem schönen Blick über die halbe Stadt. Dann ist nur noch die eigene Motorhaube zu sehen, bis diese mit samt dem ganzen Auto hinunterklappt. Dann gibt es nur noch eins: Bremsen! Wir parken uns auch streng nach Vorschrift rechtwinkelig zur Neigung ein. Beim Aussteigen sollte man absolut nichts getrunken haben, sonst kann es schon passieren, dass der eine nicht hinauskommt und der andere über die Straße hinunterkugelt. Die Häuser samt Garagen und Zufahrten sind ja schön waagrecht gebaut - ebenso wie die Querstraßen. Das verlangt von den Autos dann ganz schöne viel Stabilität wenn es diese Drehung von der Straße auf die Einfahrt machen muss. Die Häuser sind übrigens hier typische Holzbauten mit Feuerleitern außen herunter und mit einem Wirrwarr von Kabeln, die beinahe alle Fenster verbinden.

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Die Lombard Street in San Francisco, Kalifornien, USA, verläuft teilweise als US Highway 101, ist Zubringer zur Golden Gate Bridge und eine der wichtigsten Verkehrsachsen der Stadt. Bekannt geworden ist die Lombard Street jedoch als kurvenreichste Straße der Welt. Die Lombard Street verläuft vom Presidio bis zum Telegraph Hill quer durch San Francisco. Der berühmte Teil der Straße liegt auf dem Russian Hill und erstreckt sich über lediglich [...]
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Auch mit den Serpentinen ist es immer noch recht steil. Hinten rechts sieht man den Coit Tower am Telegraph Hill. Der attraktiv gestaltete Straßenabschnitt zählt heute zu den beliebtesten Fotomotiven der Stadt und wird hauptsächlich von Touristen benutzt, die den 'Slalomkurs' einmal durchfahren möchten. Für Fußgänger verläuft seitlich eine Treppe.
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Die Lombard Street war mit 27% am Russian Hill eine der steilsten Straßen der Stadt. Daher wurde sie 1923 in Serpentinenform als Einbahnstraße (bergabführend) umgebaut. Die nur zwei Blocks entfernt liegende Filbert Street hat sogar ein Gefälle von 31.5 % (17°), wurde aber nicht entschärft und konnte so in zahlreichen Filmen (Bullitt) als "Sprungschanze" dienen. Hier sieht man die ansicht eines Autofahrers am Weg zur oberen Kante. [...]
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Hier sieht man die Ansicht eines Autofahrers direkt an der oberen Kante. Man steht keinen Meter vor der Kante und trotzdem sieht man die weitere Fahrbahn nicht. Links aussen erkennt man Autos und kann erahnen wie es weitergeht. Die Lombard Street war mit 27% am Russian Hill eine der steilsten Straßen der Stadt. Daher wurde sie 1923 in Serpentinenform als Einbahnstraße (bergabführend) umgebaut. Die nur zwei Blocks entfernt liegende Filbert Stre [...]
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Ansicht eines Autofahrers beim befahren des steilsten Abschnitts. Die 17° wurden im Gegensatz zur Lombardstreet nicht durch Serpentinen entschärft und konnte so in zahlreichen Filmen (z.B. Bullitt) als "Sprungschanze" dienen.
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Die Filbert Street ist 31.5% oder 17° steil. Dafür werden normalerweise Stiegen eingesetzt, wie man es hinten auch am Gehsteig sieht. Parken ist hier nur senkrecht zulässig, das Auto geht ordentlich in die Knie (das rote links ist unser Mietwagen). Aber damit ist es noch nicht getan, der schwierigste Teil folgt erst: Autotüre aufmachen. Es ist egal ob man Fahrer oder Beifahrer ist. Das Problem ist das Eigengewicht der Türen. Der Fahrer muss [...]
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Golden Gate National Recreation Area

Danach fahren wir wieder auf den Scenic Drive zurück und weiter in die Golden Gate National Recreation Area. Dort lassen wir das Auto wieder stehen und stürmen zum Strand. Endlich wieder am Meer. Hier sind wir allerdings noch innerhalb der geschützten Bucht. Die Wassertemperatur ist noch geringer als die Lufttemperatur (geschätzte 14°C) und es hat wieder dicken Hochnebel. Von hier haben wir einen schönen Blick auf die Golden Gate Bridge, die aber bis zur Hälfte im Nebel steckt. Wir warten ein Randl, und hoffen auf eine Hebung der Nebelsuppe, aber diese hebt sich immer nur um gleich danach noch tiefer hereinzusinken. Derweil beobachten wir so allerhand Meerestiere (z.B. Seesterne und Anemonen) und Schiffe.

Dann wird uns das erfolglose Warten zu bunt und wir fahren weiter am Scenic Drive. Dieser führt durch die Parklandschaft vorbei an einem Army Hospital und dem San Francisco National Cemetry. Dann geht es nochmals hinunter zum Fort Point am Meer. Dies wurde 1855 mit 4 m dicken Mauern gebaut und sollte mit 300 Soldaten und 126 Kanonen bewaffnet die Bucht schützen. Angegriffen wurde es allerdings nie. Eindrucksvoll ist dieser Ort trotzdem, vor allem weil unmittelbar darüber die Golden Gate Bridge die Meereseinfahrt überspannt. Kurz öffnet sich der Nebel und gibt den Blick auf die gewaltigen Pfeiler frei. Von unten ist die Eisenkonstruktion schon beeindruckend. Die Brücke ist zwar "nur" 2,7 km lang. Die Fahrbahnbreite ist 27,5 m; die Fahrbahn liegt 67 m überm Meer und die Pfeiler sind immerhin 227 m hoch. Diese Dimensionen werden uns erst richtig bewusst, als ein Hochseefrachter wie eine Nussschale zwischen den mächtigen Pfeilern durchpaddelt. Da hier der Wind vom offenen Meer ganz schön hereinpfeift ist uns nach diesem Schauspiel wirklich ordentlich kalt geworden.

Ein ganz schönes Stück weiter fahren wir am El Camino del Mar hinaus zum Ocean Lookout Park. Hier sieht man zwar durch die Bäume hindurch sehr schön zur Golden Gate Bridge zurück, aber diese steckt wieder zur Hälfte im Nebel. Ein kurzes Stück weiter stehen wir am Cliff House, einem erhöhten Punkt über der Esplanade des Ocean Beach. Wir sehen hinaus auf den unendlichen Pazifik. Vor uns liegt ein riesiger Felsbrocken im Meer, wo 9 Menschen wie aufgefädelt draufstehen und uns den Rücken zukehren (wir vermuten es sind Touristen oder Fischer). Weiter draußen liegen etwas unzugänglichere Klippen (Seal Rocks), wo sich Unmengen von Vögeln aufhalten, der Fels daher schon komplett weiß ist. Dementsprechend riecht auch die ganze Gegend nach Vogelsch... (Der Geruch des Meeres).

Fast genau nach Süden erstreckt sich die Esplanade. Der Blick reicht über diesen phantastisch breiten und schier endlos langen Sandstrand. Auf dem ganzen Strand sind vielleicht ein paar Handvoll Menschen unterwegs. Das Bild, auf das wir uns schon die ganzen Wüsten Tage so gefreut haben. Es gibt nur ein kleines Problem: Der Hochnebel ist hier besonders dicht, es weht eine steife Brise und hat etwa 57° F, also 14° C. Wir beobachten sogar ein paar Surfer, die sich die langen Wellen, die vom Pazifik hereinbrechen zunutze machen. Die sind allerdings mit Neoprenanzug unterwegs! Das dunkelblau-graue, meist aber weiß schäumende Wasser lockt einfach nicht wirklich. Also versuchen wir es gar nicht mit Baden und schauen, dass wir weiterkommen.

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Die Golden Gate Bridge ist eine Hängebrücke am Eingang zur San Francisco Bay am Golden Gate (die Meerenge zum Pazifk nennt sich so). Die Brücke belegt mit einer Hauptstützweite von 1.280 Meter in der Rangliste der längsten Hängebrücken der Welt den achten Platz. Der ganze Brückenzug ist inklusive der Zufahrtsrampen 2.737 Meter lang. Die eigentliche Hängebrücke hat eine Gesamtstützweite von 1.966 Meter und ist bis zu 235 Meter hoch. Sie [...]
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Schöne breiter Sandstrand am Pazifischen Ozean, nur leider das ganze Jahr über saukalt und sogut wie keine Sonne.
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Seal Rock is a large and prominent rock found offshore at the North end of the Ocean Beach in San Francisco, California, United States. It is named for the population of Steller's sea lions (Eumetopias jubatus) and California sea lions (Zalophus californianus) who used to haul out on the rock. Both species are often colloquially called "seals.".
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Golden Gate Park

Der Golden Gate Park beschreibt ein langgezogenes Rechteck, das mit einer Schmalseite am Pazifik ansteht. Er ist ein beliebter Erholungsraum in der gigantischen Stadt, dementsprechend groß ist am Nachmittag das Parkplatzproblem. Es ist eine Mischung aus Stadtpark, Botanischer Garten und Schönbrunn. Es schaut so aus, als würde es jederzeit regnen, aber das macht nur die hier höher liegende Nebeldecke aus. An der Vegetation merken wir dann allerdings doch, dass wir und nicht in einem Wiener Park befinden können. Hier wachsen nämlich Riesenfarne, Palmen, Bananen und andere komische Blumen im Freien herum. Ganz exotisch wird es im netten, kleinen Japanese Tea Garden, wo wir uns trotz teurem Eintritt einmal näher umschauen. Wir spazieren auch sonst noch ein wenig durch den Park, wo wir beim Conservatory of Flowers vorbeikommen, das wie ein Palmenhaus aussieht, nur dass die riesigen Palmen bereits davor stehen.

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1996 war das historische Glashaus baufällig.
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Die hintere ist die Golden Gate Pagode.
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Twin Peaks - Buena Vista Park

Das nächstes Ziel sind die Twin Peaks, ein etwa busenförmiger Doppelgipfel, fast 1000 ft hoch. Auf dem Weg dorthin warten wir wieder einmal bei einer roten Ampel, als ein schwarzer Fußgänger mit einer Wasserflasche auf uns zukommt, das Wasser über die Motorhaube schüttet und uns deutet: "Wash your car!"... naja, vielleicht hätten wir nach unseren schlammigen und staubigen Erlebnissen doch irgendwann einmal irgend etwas putzen sollen, aber so schlimm finden wir es dann doch nicht. Oben angekommen stecken wir mitten in der Nebelsuppe, ein ordentlicher Wind pfeift uns um die Ohren und es ist saukalt. Also fahren wir auf der Nordostseite der Twin Peaks wieder hinunter und das Wetter bessert sich schlagartig. Nur ein kurzes Stück unterhalb der Gipfel ist der Blick über die sonnige Downtown schon sehr schön. Man sieht auch zurück zum Sutro Tower, der gleich bei den Twin Peaks die Stadt überragt und wo die Nebelschwaden vorbeifetzen. Also weichen wir nochmals von der Scenic Drive ab und versuchen irgendwie zu einem besseren Aussichtspunkt zu kommen. Beim Buena Vista Park (sehr sprechender Name) haben wir den dann auch gefunden. Wir gehen über einen sandigen Hang hinauf zu einem schönen (wenn auch sehr windigen) Aussichtspunkt über die Downtown und die Hügel.

Von hier aus klärt sich auch dieses eigenartige Wetterphänomen. Der Nebel braust mit einer flotten Geschwindigkeit vom Pazifik herein, staut sich an den Hügeln der Stadt und fällt über diese drüber, wobei er sich dann auflöst, wie ein Föhn "im Kleinen". Dieses Schauspiel aus so unmittelbarer Nähe zu beobachten ist wirklich beeindruckend. Einige Nebelfetzen schwingen sich dann manchmal noch über die Downtown, wo sie die höchsten Wolkenkratzer zu eben solchen werden lassen. Sonst scheint von hier ostwärts hauptsächlich die Sonne, nur die kühle Luft bleibt in der ganzen Bay Area erhalten.

Weil wir gerade wieder die Sonne sehen, fällt uns auf, dass diese schon wieder recht tief steht und wir wollen auf alle Fälle den Sonnenuntergang auf unserem Hügel im Norden erleben. Also brechen wir den 49 mi Scenic Drive im Stadteil Mission ab und suchen wieder was ganz triviales, nämlich irgend einen Supermarkt. Greislerartige Geschäfte sehen wir zwar jede Menge, doch bei uns steht wieder einmal ein Großeinkauf bevor. Auf unserer Suche gelangen wir immer mehr in den Süden der Stadt. Scheinbar im Hispano-Viertel angekommen, sieht es heruntergekommen und verhältnismäßig bedrohlich aus. Doch ausgerechnet hier finden wir unseren Safeway zum Einkaufen. Wir stellen also unser außen ausgesprochen dreckiges und innen völlig chaotisches Auto zu den anderen Schrotthaufen am Parkplatz. So sehr fallen wir hier gar nicht auf, daher fürchten wir uns auch weniger.

Alles besorgt, haben wir es jetzt aber ganz schön eilig. Wir brauchen aber einige Zeit, bis wir uns wieder im Straßennetz zurecht finden und zwar vor allem deswegen, weil wir erst spät bemerken, dass in unserer Karte noch die beim letzten Erdbeben zerstörten Skyways (überirdisch angelegte Highways) eingetragen sind. Sie sind nur noch teilweise wieder in dieser Form aufgebaut worden. Mancherorts sind sie verlegt, oder auch ganz wegrationalisiert worden. Im Endeffekt lassen wir die Freeways Freeways sein und suchen die Van Ness Avenue und fahren auf dieser die ganze Stadt nach Norden.

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Die Twin Peaks standen an diesem Tag einfach nicht zur Verfügung. Wir waren zwar oben, aber die Sicht tendierte gegen Null und es war windig kalt.
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Sutro Tower ist ein 297,8 Meter hoher Sendeturm von San Francisco, (Kalifornien, USA). Der Sutro Tower ist eine freistehende, für die Öffentlichkeit nicht zugängliche Stahlkonstruktion, die zwischen 1971 und 1972 errichtet wurde. Den Sendebetrieb nahm der Turm am 4. Juli 1973 auf. Der Turm wurde auf dem 254 Meter hohen Mount Sutro errichtet. Der Name stammt von Adolph Sutro (1830−1898), einem erfolgreichen Geschäftsmann und dem ehemaligen B [...]
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Mount Tamalpais

CA 101 N, CA 1 N: Mount Tamalpais

Über die Golden Gate Bridge führen jetzt am Abend interessanter Weise mehr Spuren hinaus, als in die Stadt hinein, in der Früh war es genau umgekehrt. Erst morgen werden wir sehen, dass einfach die Begrenzungsstangen zur Trennung der Fahrspuren umgesteckt werden - die Straßenbreite wird dadurch einfach an den Verkehr angepasst. Da wir gestern Abend ja so ziemlich alle Straßen im Southern Marin County (mit dem Muir Woods National Forest und dem Mount Tamalpais) abgeklappert haben, finden wir recht schnell unseren Weg hinauf. Wir kommen auch wieder aus dem Nebel hinaus. Leider gibt es auf dem East Ridgecrest Bulevard (Straße zum Gipfel des Mount Tamalpais) ein Tor mit der Aufschrift: "Gate closed at sundown". Wir fahren trotzdem durch, aber von dem Tor bis zum Gipfel ist es ganz schön weit, außerdem geht gerade die Sonne unter. Also beschließen wir bei einem schönen Aussichtspunkt in der Nähe von Rock Spring zu bleiben (ca. 2000 ft). Hier heroben herrscht wolkenloser Himmel, es ist windstill und mindestens um 10° C wärmer als unten am Meer.

Wir haben geglaubt, dass wir schön auf San Francisco hinuntersehen könnten, die Richtung müsste ja passen. Allerdings ist die ganze Stadt von hier aus gesehen unter der Nebeldecke versteckt, nur der Sutro Tower auf den Twin Peaks schauen stellenweise heraus. Das Meer ist auch nur in der San Pablo Bay zu sehen. Sonst liegt es komplett unter der fast ebenen Nebeldecke, die sich nach Westen bis zum Horizont erstreckt. Dort geht übrigens gerade die Sonne unter. Es wird dies der längste Sonnenuntergang, den wir je zu Gesicht bekommen haben. Die Sonne scheint zunächst, als sie an der Nebeldecke am Horizont anstößt abgebremst zu werden, dann beginnt sie darauf so richtig zu zerfließen, wobei sie völlig die runde Form verliert, bis sie zum leuchtenden Strich auf der Nebeldecke wird, der sich zu allerletzt in einzelne Punkte auflöst. Außer uns sind da noch zwei Tauben, die auf einer Leitung sitzend das lang andauernde Schauspiel verfolgen.

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Abends ist die ganze Stadt unter dem Nebel vom Pazifik.
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Kurz bevor es dann stockdunkel wird, finden wir in der Nähe noch ein Bankerl. Beim Start des Benzinkochers gibt es diesmal eine besonders große Stichflamme und wir sind froh, als es uns der Baum über uns nicht übel nimmt. Das Chilli nehmen wir im Endeffekt aber wieder blind zu uns. Dann fahren wir das kurze Stück zum Campground zurück und plumpsen müde in die Schlafsäcke.

Wed, July 24th

In der Früh ist es immer noch angenehm warm und trocken hier heroben am Berg. Nach einem gemütlichen Frühstück brechen wir das Zelt wieder ab und fahren so wie gestern wieder hinunter in den Nebel, der sich in der Früh noch über die gesamte Bay breitet und über die Golden Gate Bridge nach San Francisco hinein, diesmal in Richtung Hafen und lassen dort auch gleich das Auto stehen.

CA 101 S (Golden Gate Bridge): San Francisco

Fisherman's Wharf, Pier 39

Wir spazieren durch das Hafenviertel und den Piers entlang. Am nordöstlichen Ufer von San Francisco sind viele Piers aufgereiht. Die meisten funktionieren auch noch als Hafen. Pier 39 ist hingegen rein touristisch genützt. Die meist zweistöckigen Holzhäuser sind großteils auch im oberen Stock mittels Balkonen verbunden. Es herrscht eine nette Atmosphäre mit vielen Blumen, besonders weil sich auch langsam wieder die Sonne zeigt. Wir spazieren am Embarcadero entlang und genießen die Aussicht über die San Francisco Bay.

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Blick auf die Downtown, hinten der Financial District. Der Pier 39 ist ein Teil von Fisherman’s Wharf in San Francisco. Es ist eine ehemalige Bootsanlegestelle, die heute einen ganzjähriger Rummel mit Souvenir-Läden, Fahrgeschäften, Restaurants und einem Aquarium beherbergt. Die Pier befindet sich im Norden von San Francisco und ist eine bekannte und sehr beliebte Touristenattraktion. Neben den kommerziellen Einrichtungen gibt es auch eine & [...]
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Die Bay Bridge überspannt die Bucht von San Francisco und verbindet die beiden kalifornischen Städte Oakland und San Francisco, USA. Die Brücke besteht aus zwei Brückenzügen; dazwischen liegt die Yerba Buena Insel (Treasure Island). Der westliche Abschnitt verbindet diese Insel mit San Francisco und besteht aus zwei einzelnen Hängebrücken mit je zwei Pylonen, die an einem zentralen Betonankerblock aneinanderstoßen. Das östliche Segment v [...]
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Die Transamerica Pyramid ist der größte und auffälligste Wolkenkratzer der Skyline von San Francisco. Er ist 260 Meter hoch und beherbergt 48 Stockwerke mit Verkaufs- und Büroräumen. Die Bauarbeiten an dem Gebäude begannen 1969 und wurden 1972 beendet. Der Skyscraper steht am südlichen Ende der Columbus Avenue und am Eck zwischen der Washington und der Montgomery Street. Das Gebäude, das 3678 Fenster hat, ist eine große, vierseitige Pyra [...]
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Die Transamerica Pyramid ist der größte und auffälligste Wolkenkratzer der Skyline von San Francisco. Er ist 260 Meter hoch und beherbergt 48 Stockwerke mit Verkaufs- und Büroräumen. Die Bauarbeiten an dem Gebäude begannen 1969 und wurden 1972 beendet. Von 1972 bis 1974 war die Transamerica Pyramid der höchste Wolkenkratzer westlich des Mississippi, wurde jedoch schließlich vom Aon Center in Los Angeles übertroffen. William Pereira war d [...]
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Cable Car und Chinatown

Später gehen wir zurück und da die Cable Cars auch am Hafen komplett überfüllt sind, steigen wir wieder ins Auto. Wir fahren die Hyde Street ein Stück hinauf und parken dort gleich wieder. Wir wollen die Cable Cars bei ihrer Fahrt über die doch beachtlich steile Hyde Street beobachten. Dabei fällt uns auf, dass die Haltestellen immer exakt auf den Kreuzungen sind. Nach kurzer Denkpause ist es logisch - sind dies doch die einzigen Stellen, wo alle Straßen eben sind und die Garnituren daher gefahrlos auskuppeln können.

Von diesen Gefährten irgendwie begeistert fahren wir zum "Cable Car Barn and Power House" auf dem Nob Hill. Das ist die Lebensader der Cable Cars. Wir fahren in die Washington Street und André hat alle Hände voll zu tun, um noch vor der nachkommenden Cable Car in die Parklücke zu flutschen. Wir schauen in das Power Haus hinein. Es ist dies das zentrale Antriebswerk aller Stecken. Riesige Kabelwinden halten die langen Seile unter der Straße am Laufenden. Die museumsreifen Gondeln kuppeln sich je nach Bedarf darauf fest. Das Power Hause (früher mit Dampf betrieben) ist als kleines Museum ausgebaut, welches wir uns auch anschauen. Wir sehen dort auch einen ganz netten kurzen Film über die Geschichte und Technik der Cable Cars.

Da das Auto gut parkt und wir eh mehr oder weniger in der Downtown sind, spazieren wir von nun an zu Fuß durch die Stadt. Zunächst geht es durch die Chinatown. Hier sind nicht nur die Gebäude, Straßenlaternen usw. im chinesischen Stil erbaut, es ist auch alles einzig und alleine Chinesisch beschriftet, und es sind auch hauptsächlich Chinesen unterwegs. Stellenweise fühlen wir uns schon sehr nach Asien versetzt. Immerhin wohnen hier ja auch etwa 75 000 Chinesen.

Weiter bergab gelangen wir in den Financial District. Trotz der ständig präsenten Erdbebengefahr stehen hier beachtliche Wolkenkratzer. Der Bekannteste unter ihnen ist die Transamerica Pyramid, eine eigenwillige Konstruktion aus den 70er Jahren, eine immerhin 48 Stockwerke und 260 m hohe Pyramide. Leider erkennen uns die Türsteher als Touristen (was zu diesem Zeitpunkt der Reise nicht mehr allzu schwierig ist) und somit dürfen wir nicht hinauf.

Dann gehen wir weiter zum Embarcadero Center, ebenfalls eindrucksvolle Gebäude. Als wir wieder zum Meer kommen, befällt uns der mittägliche Hunger, also beschließen wir am Rückweg durch die Chinatown einzukehren. Wir gehen einfach auf gut Glück in ein chinesisches Lokal in der Nähe vom chinesischen Postamt, wo auch tatsächlich nur Chinesen drinnen sind. Da der gesamte Raum völlig von Spiegeln begrenzt ist, kommen wir uns vor, wie in einer Halle zu speisen. Das Essen ist wirklich nicht schlecht, auch wenn wir nicht genau wissen, was es ist.

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In der Hyde Steet, auf der Haltestelle auf der Querstrasse Bay Street. Mit Alcatraz im Hintergrund.
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