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Erosion am Ufer des Salton Sea
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Strasse durch die Algodones-Dünen
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Bildbeschreibung
Titel: Tote Fische am Ufer des Salton Sea
Aufnahmestandort:

An der CA 111, am Nordufer des Salton See, Kalifornien, USA.

Beschreibung:

Der Saltonsee ist mit 974 km² der größte See im US-Bundesstaat Kalifornien. Die Größe schwankt allerdings wegen des unregelmäßigen Wasserzuflusses (Wasserentnahme aus den Zuflüssen). Der See ist stark salzhaltig und liegt in der Sonora-Wüste im südlichen Kalifornien. Der See liegt in zwei Counties, dem Imperial County und dem Riverside County. Die Flüsse New River, Whitewater River, Alamo River und weitere kleine Flüsse fließen in den Salton Sea, der selbst abflusslos ist. Er liegt in einer Senke ca. 66 m unter dem Meeresspiegel. Am See liegt die Salton Sea State Recreation Area.

Da der See aber über keinen Abfluss verfügt, handelt es sich um ein sensibles Ökosystem, das zunehmend gefährdet ist. Die Schwankungen im Wasserspiegel führten in den Fünfziger und Sechziger Jahren wiederholt zu Überflutungen der angrenzenden Orte, vor allem aber bereitet der ständig zunehmende Salzgehalt Probleme; er erreicht inzwischen nahezu den Wert von 4,4%, der bereits deutlich über dem Salzgehalt von Meerwasser liegt und oberhalb dessen lediglich die Barsche überlebensfähig sind. Außerdem führt der hohe Anteil an Düngemitteln aus der Landwirtschaft in den Zuflüssen zu einer vermehrten Algenblüte und zu erhöhten Konzentrationen von Bakterien, was wiederum den Vogelbestand gefährdet. Der New River gilt als der am höchsten verschmutzte Fluss der gesamten Vereinigten Staaten. Dazu kommt eine hohe Selenkonzentration, sodass nicht selten tote Fische ans Ufer geschwemmt und Vogelsterben beobachtet werden. Um diesen Entwicklungen entgegenzuwirken, sollen Entsalzungsanlagen eingerichtet werden und andere Maßnahmen Abhilfe schaffen. Für den Fortbestand des Ökosystems setzten bzw. setzen sich insbesondere der Kongressabgeordnete Sonny Bono und dessen Witwe Mary sowie das Mitglied des Repräsentantenhauses, Jerry Lewis, ein. Auch der Tourismus leidet unter den ständig verschlechterten Bedingungen, sodass viele der Hotels am Seeufer heute geschlossen und verlassen sind. Immerhin zieht der See noch 150.000 Besucher im Jahr an. Die weitere Zukunft des Sees bleibt ungewiss, da seine Rettung große Summen und eine Umstellung der gesamten Landwirtschaft der Gegend erfordern würde.

Schlüsselwörter: See, Ufer, Fisch, Tod, Umweltverschmutzung
Bilddaten
Image sizes: 1952*2980px, 2310kb
Origin: Scanned from analog diapositive slide
Date/Time: 19980809-000014
Camera:
Destination coordinates;WGS84 LONG -115.845218897°, LAT 33.4425924569°
Author: André M. Winter
Photo copyright: This photograph is copyrighted (©) by André M. Winter and others. A free permissions for re-use may be given for non-commercial purposes. Commercial use requires a license. Contact André M. Winter for any kind of use. This extended copyright notice applies in all cases. Infringements always will be persecuted worldwide. Legal court: Innsbruck, Austria, E.U.
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