../
../../../
All photographs and text data are copyrighted. Contact authors regarding any type of use.

Drei Tage auf Flores Island, Vancouver Island, British Columbia - September 1998

<<< - Amerika 1998 Navigation - >>>

Frühe Überfahrt nach Flores Island, 1. September 1998

Schon um 5.00 Uhr standen wir auf, frühstückten und beluden wieder die Kajaks. Bei Sonnenaufgang ging's in Richtung Flores Island los. Die Überfahrt hatte es in sich. Zuerst war es noch recht ruhig, wir sahen sogar Tümmler (eine kleine Delphinart). Dann wurden die Wellen höher, diejenigen von der Gruppe, die sich in einem Wellental befanden, konnte man zeitweise schon gar nicht mehr sehen.

thumbnail
Früh mussten wir raus um die lange Strecke bis Flores Island zurückzulegen. Das Problem war nicht die Distanz, sondern die starken Gegenwinde, die Nachmittags auftraten.
Format am Server: 850*559px. Auf Anfrage verfügbare Grösse: 2928*1924px, 2023kB. link photo page.
thumbnail
Schon um 5.00 Uhr standen wir auf, frühstückten und beluden wieder die Kajaks. Bei Sonnenaufgang ging's in Richtung Flores Island los.
Format am Server: 850*552px. Auf Anfrage verfügbare Grösse: 881*572px, 292kB. link photo page.
thumbnail
Es fängt der Tag schon früh mit Wellen an.
Format am Server: 850*551px. Auf Anfrage verfügbare Grösse: 879*570px, 332kB. link photo page.
thumbnail
Schon um 5.00 Uhr standen wir auf, frühstückten und beluden wieder die Kajaks. Bei Sonnenaufgang ging's in Richtung Flores Island los. Die Überfahrt hatte es in sich. Zuerst war es noch recht ruhig, wir sahen sogar Tümmler (eine kleine Delphinart). Dann wurden die Wellen höher, diejenigen von der Gruppe, die sich in einem Wellental befanden, konnte man zeitweise schon gar nicht mehr sehen. Zu Mittag machten wir Lunchpause bei der Catfac [...]
Format am Server: 748*764px. Auf Anfrage verfügbare Grösse: 748*764px, 657kB. link photo page.
thumbnail
Bei Sonnenaufgang, oder was wir davon unter dem Nebel und den Wolken sahen, ging's in Richtung Flores Island los. Es war richtig gespenstisch. Wir tauchten jedoch nicht direkt in die Wolkenbank ein.
Format am Server: 850*555px. Auf Anfrage verfügbare Grösse: 881*575px, 327kB. link photo page.
thumbnail
Es war richtig gespenstisch. Bei Sonnenaufgang, oder was wir davon unter dem Nebel und den Wolken sahen, ging's in Richtung Flores Island los.
Format am Server: 850*556px. Auf Anfrage verfügbare Grösse: 879*575px, 240kB. link photo page.
thumbnail
Noch immer ist es recht dunkel, ca. 6h morgens.
Format am Server: 850*552px. Auf Anfrage verfügbare Grösse: 881*572px, 256kB. link photo page.
thumbnail
Ausser anschauen kann man damit nicht viel machen, sie sind leider ungeniessbar.
Format am Server: 573*878px. Auf Anfrage verfügbare Grösse: 573*878px, 308kB. link photo page.

Zwischenstation an der Catface Range, Main Land Vancouver Island

Zu Mittag machten wir Lunchpause bei der Catface Range (Vancouver Island). Wegen der Brandung mußten wir einzeln mit einer sogenannten "Surflanding" an Land gehen. Das war nicht einfach mit den hohen Rollwellen, aber nach 30 Minuten waren alle draussen. Die Pause war nötig geworden weil wir schon einige Stunden gegen Wind und Wellen ankampften und sich Müdigkeit breitmachte. Plötzlich fiel dichter Nebel ein, die Guides berieten, ob wir weiterfahren sollten.

thumbnail
Pause nach anstrengender Fahrt.
Format am Server: 818*543px. Auf Anfrage verfügbare Grösse: 818*543px, 447kB. link photo page.

Landen auf Flores Island

Um 14.00 Uhr ging es dennoch weiter, zuerst mit einem Versuch näher an der Küste zu bleiben, aber die Ebbe machte die Passage unpassierbar, also raus aufs offene Meer. Allen war ein wenig mulmig. Das letzte Stück nach Flores Island ging dann besser als gedacht. Die Wellen waren nicht mehr so hoch, dafür dichter mit leichten Schaumkronen, aber es gab keine wirklich gefährliche Situation. Doch schliesslich waren alle heilfroh, als wir mit einer "Surflanding" am White Cove Beach an Land gingen und dort unser Zeltlager für die nächsten zwei Tage aufstellten. Und ich hätte nie gedacht, daß diese schwimmenden Seifenschalen so viel Brandung aushalten...

Am Abend erzählte Tom noch weitere Sachverhalte zu den hier ansässigen Indianern, von den Versuchen, den Tourismus anzukurbeln, von ihrem Einsatz des GIS als Dokumentation ihrer Gebietsgrenzen gegenüber der Regierung und die Probleme, diese Ziele zu erreichen.

Am Abend gab es noch ein gemütliches Lagerfeuer, das gegen die Kälte eindeutig nötig war.

thumbnail
Aufgrund der hohen Brandunsgwellen ist ein normales Ausstreigen zu riskant, das Boot könnte sich schnell querstellen und von der Welle überrollt werden. Andererseits darf man auch nicht einfach direkt an den Strandfahren bis man aufsitzt, denn das würde auf Dauer die Kayaks zerstören (allen voran das filgrane Ruder). Also müssen wir einzeln rausgefischt werden, immer darauf achtend im rechten Winkel zu Dumm ist es, wenn man wie wir als letzt [...]
Format am Server: 850*556px. Auf Anfrage verfügbare Grösse: 876*573px, 356kB. link photo page.
thumbnail
Aufgrund der hohen Brandunsgwellen ist ein normales Ausstreigen zu riskant, das Boot könnte sich schnell querstellen und von der Welle überrollt werden. Andererseits darf man auch nicht einfach direkt an den Strandfahren bis man aufsitzt, denn das würde auf Dauer die Kayaks zerstören (allen voran das filgrane Ruder). Also müssen wir einzeln rausgefischt werden, immer darauf achtend im rechten Winkel zu den rollenden Wellen zu bleiben. Dumm i [...]
Format am Server: 774*547px. Auf Anfrage verfügbare Grösse: 774*547px, 56kB. link photo page.

Wanderung im Gibson Marine Park und dem Flores Island Park, 2. September 1998

Wieder ein kajakfreier Tag! Dafür war in der früh leichter Nieselregen und die Landschaft nebelverhangen. Nach dem Frühstück machten wir uns wieder auf einen Trail, dem "Walk on the Wild Side". Das ist ein Trail, den die Natives dort anlegten, um den Tourismus auf der Insel anzukurbeln. Er führt quer über die Insel bis Cow Beach auf der Pazifikseite der Insel. Wir heuerten als Führer John Paul an, einen Native aus dem nahen Dorf Marktosis. Auf dem Walk on the Wild Side gibt es in regelmäßigen Abständen Stationen, wo typische Geschichten der Einheimischen aus einem Buch verlesen werden. Wieder ging der Trail durch den temperate Rainforest mit dem dichten Waldbewuchs. John Paul erzählte uns ein wenig von den traditionellen Baumfällermethoden der Natives, ansonsten beschränkte er sich darauf, mit seiner Machete wie wild um sich zu schlagen.

Mittags kamen wir auf einem Strand in der Nähe von Cow Beach an und hatten dort Lunch. Ungefähr die Hälfte der Gruppe ging noch weiter in Richtung Cow Beach, um Orcas zu beobachten, doch man konnte nur die Fontänen sehen. Den Rückweg traten wir über die Küste und Strände an, was bei der herrschenden Ebbe gerade möglich war.

thumbnail
Wir wandern zur Südpitze von Flores Island, hier gibt es breite und weitläufige Strände. Es ist warm und die Feuchtigkeit fällt regelrecht aus der Luft. Die Sonne wird sich nicht zeigen.
Format am Server: 850*556px. Auf Anfrage verfügbare Grösse: 876*573px, 291kB. link photo page.
thumbnail
im Gibson Marine Park, British Columbia.
Format am Server: 798*530px. Auf Anfrage verfügbare Grösse: 798*530px, 314kB. link photo page.
thumbnail
Die Felsigen Kaps muss man im Landesinneren am "Walk on the Wild Side" umgehen.
Format am Server: 386*263px. Auf Anfrage verfügbare Grösse: 386*263px, 85kB. link photo page.
thumbnail
Diese Gewächse sind normalerweise am Meeresboden verankert, werden aber durch den Wellengang oft samt Felsbrocken ausgerissen. Eine langer und hohler Stängel, einige Meter lang, schwillt oben in Form einer Blase an, die die Pflanze im Wasser aufrecht hält. Darauf setzen ein paar Blätter an. Das Ganze verrottet am Strand und richt nicht unbedingt gut. Julia, Fiona und Doris üben Algen-Trompete.
Format am Server: 541*688px. Auf Anfrage verfügbare Grösse: 541*688px, 323kB. link photo page.
thumbnail
Aja, Karto-Exkursion...
Format am Server: 772*553px. Auf Anfrage verfügbare Grösse: 772*553px, 74kB. link photo page.
thumbnail
Wieder gab es ein reichhaltiges Essen.
Format am Server: 555*850px. Auf Anfrage verfügbare Grösse: 1146*1755px, 1227kB. link photo page.
thumbnail
Charly war die ganze Exkurison lang nicht besonders gut aufgelegt. Das hier war sein Standardblick. Zur Rast durften uns einen fachlichen Vortag anhören.
Format am Server: 751*542px. Auf Anfrage verfügbare Grösse: 751*542px, 334kB. link photo page.
thumbnail
Peter hatte ein altes ramponirtes Surfbrett am Strand gefunden (hier findet man so mache verlorengegangene Sachen) und hat sich im mässig erfolgreich im Wellenreiten probiert.
Format am Server: 730*571px. Auf Anfrage verfügbare Grösse: 730*571px, 374kB. link photo page.
thumbnail
Format am Server: 400*267px. Auf Anfrage verfügbare Grösse: 400*267px, 16kB. link photo page.
thumbnail
Der Wald hinter den Stränden ist undurchdringlich.
Format am Server: 572*873px. Auf Anfrage verfügbare Grösse: 572*873px, 419kB. link photo page.
thumbnail
Dieser Bereich gehört zur "Kutcous Point 33 Indian Reserve". Ich war hier während einer Pause der Gruppe am Strand hinausgeklettert. Das war alles recht rutschig, trotz guter Bergschuhe.
Format am Server: 815*542px. Auf Anfrage verfügbare Grösse: 815*542px, 424kB. link photo page.
thumbnail
Nicht genau verortet...
Format am Server: 570*873px. Auf Anfrage verfügbare Grösse: 570*873px, 338kB. link photo page.

Abends

Zurück beim Camp zeigte sich ein wenig die Sonne, was alle zum ansatzweise Trocknen ihrer Sachen nutzten. Aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit war schon alles modrig, ganz besonders Schuhe und Schlafsäcke. Es wurden auch wieder ein paar GPS-Vermessungen getätigt.

Am Abend war wieder Lagerfeuer angesagt, wobei wir endlich das wahre Talent von Mike erkannten: Lagerfeuerspiele. Er packte wirklich alle Blödheiten aus, die jedoch so lustig waren, daß zum Einen die Guides schwer begeistert waren und zum Anderen sogar Charly vor lachen von der Bank fiel.

thumbnail
Im Regenwald an der Pazifikküste trocknet so gut wie gar nichts wenn die Sonne nicht herrauskommt, so wie das seit zwei Tagen der Fall war. Schuhe trifft es da doppelt.
Format am Server: 544*804px. Auf Anfrage verfügbare Grösse: 544*804px, 416kB. link photo page.
thumbnail
Je nach Risikobereitschaft stellten wir unsere Zelte mehr oder weniger nahe ans die Brandungslinie bei Flut. Wir haben uns da am meisten getraut (grünes Kuppelzelt vorne rechts). Weiter hinten gab es ein anderes Problem: der Nebel verfing sich in den Bäumen und regnete auf die Zelte nieder. So oder so, trocken blieb nichts. Nach drei Nächten waren die Daunen unserer Schlafsäcke völlig verklummpt. Man konnte sie nämlich nie zum Lüften über [...]
Format am Server: 811*541px. Auf Anfrage verfügbare Grösse: 811*541px, 460kB. link photo page.
thumbnail
Nicht unbedingt die kreativste Tätigkeit dieser Exkursion. Einer hält die Antenne, eine andere das GPS-Gerät und ein dritter macht Photos...
Format am Server: 803*529px. Auf Anfrage verfügbare Grösse: 803*529px, 354kB. link photo page.
thumbnail
Der Nebel verfing sich in den Bäumen und regnete auf die Zelte nieder, so auch hier beim Essplatz. Unsere Guides machen was sie immer machen: Essen vorbereiten.
Format am Server: 836*557px. Auf Anfrage verfügbare Grösse: 836*557px, 452kB. link photo page.
thumbnail
Peter, Julia und die Guides kommen gerade vom Wasserholen zurück.
Format am Server: 798*508px. Auf Anfrage verfügbare Grösse: 798*508px, 359kB. link photo page.
thumbnail
Das Photo entstand auf der Vermessung des Strands.
Format am Server: 820*544px. Auf Anfrage verfügbare Grösse: 820*544px, 416kB. link photo page.
thumbnail
Die Insel hatte noch Abendsonne, während wir schon im Schatten waren. Der Strand im Vordergrund war auch unser Klo. Am ökologischten schiesst man an die Wasserlinie bei Ebbe...
Format am Server: 850*552px. Auf Anfrage verfügbare Grösse: 2961*1924px, 1643kB. link photo page.
thumbnail
Die Inseln hatten noch Abendsonne, während wir schon im Schatten waren.
Format am Server: 816*539px. Auf Anfrage verfügbare Grösse: 816*539px, 392kB. link photo page.
thumbnail
Format am Server: 575*882px. Auf Anfrage verfügbare Grösse: 575*882px, 326kB. link photo page.
thumbnail
Format am Server: 850*555px. Auf Anfrage verfügbare Grösse: 878*573px, 368kB. link photo page.
thumbnail
Format am Server: 850*556px. Auf Anfrage verfügbare Grösse: 876*573px, 370kB. link photo page.
thumbnail
Ein Trupp kommt zurück aus dem Ahousaht-Dorf Marktosis im Osten der Insel. Dort waren sie Frischwasser holen.
Format am Server: 850*526px. Auf Anfrage verfügbare Grösse: 851*527px, 190kB. link photo page.
thumbnail
Martin, Palko, Doris, Doug und Poiker stehen rund ums Feuer. Zum Wärmen braucht man es nicht, aber es vermittelt ein Gefühl von Trockenheit. Also vom Moder zum Räucherkammer...
Format am Server: 553*850px. Auf Anfrage verfügbare Grösse: 1140*1752px, 1212kB. link photo page.

Im Ahousaht-Dorf Marktosis, 3. September 1998

Nach dem Frühstück machten wir uns in das Ahousaht-Dorf Marktosis auf, um dort mit einigen Natives über ihr GIS zu diskutieren. Das Dorf war eher ärmlich, die Hütten sahen alle sehr geflickt aus, dafür hatte fast jedes eine Sat-Schüssel vor dem Haus stehen. Es dauerte eine Weile, bis wir in dem Dorf die Verwaltung gefunden hatten. Die Natives waren recht nervös, uns ihre Probleme zu schildern und über ihr GIS zu berichten. Leider hatten sie auch einen strengen Akzent, was das Verstehen ihrer Ausführungen nicht unbedingt einfach machte.

An dieser Stelle ein Literaturtip: "Seeing the Ocean through the trees", für alle, die mehr über die Natives und ihren Zugang zur Natur erfahren wollen.

Nach der Rückkejr zum Camp brechen wir in Richtung Vargas Island Nord auf.

<<< - Amerika 1998 Navigation - >>>

Photos are strictly copyrighted (©) by André M. Winter and others. See individual photographs for detailed information about authors. A free permissions for re-use may be given for non-commercial purposes. Commercial use requires a license. Contact André M. Winter for any kind of use. This extended copyright notice applies in all cases. Infringements always will be persecuted worldwide. Legal court: Innsbruck, Austria, E.U.

The descriptions of photographs (or parts of) may be based on articles of the free Wikipedia encyclopedia and are covered by the GNU Free Documentation License (GFDL). See individual photographs for detailed information about text origins.