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Zwei Tage beim Mount Rainier - September 1998

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Ankunft im Mount Rainier NP

Abends fuhren wir dann in Richtung Mt.Rainier National Park weiter. Wieder kurz vor der Dunkelheit stellten wir unsere Zelte auf dem Cougar Rock Campground auf. Nach dem Essen saßen wir alle wieder um ein Lagerfeuer zusammen und sangen, was uns gerade an Liedern einfiel. Charly trieb später sogar von den Nachbarn eine Gitarre auf, was den Klang der Lieder noch gemütlicher machte.

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Abendessen aus Resteln am Campground weil Charly meinte hier könne man um 8pm noch einkaufen... Die Logistik von Alex, André, Peter, Martin, Julia, Andi und Doris ermöglichte auch unter diesen widrigen Umständen ein Festessen, die anderen bekamen unsere Restln ab (zb. Luxusgüter wie Salatsauce) und durften dafür dann noch unser Geschirr abwaschen. Man beachte den leeren Tisch vorn und den vollen hinten...
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Plummer Peak, 8. September 1998

In der Früh fuhren alle, die etwas an Nahrungsmitteln brauchten erst einmal einkaufen. So brachen wir alle erst relativ spät zum Visitor Center beim Paradise Point auf. Doch das Wetter war auch einfach furchtbar: der Nebel hing ziemlich tief und dicht, es war sehr feucht und von dem riesigen Vulkan keine Spur zu sehen.

Im Visitor Center sassen wir alle in einem gemütlichen Raum im Keller zusammen, Lorenz gab eine Einführung zum Felszeichnen. Jeder bekam eine Karte vom Mt. Rainier kopiert, wo er die Erklärungen dann in die Praxis umsetzen sollte. Lorenz erläuterte zuerst die geschichtliche Entwicklung der Felszeichnungen und die Daten der wichtigsten Felszeichner und führte dann die Techniken des Felszeichnens aus.

Dann brachen wir in Richtung Plummer Peak auf. Von dort wollten wir versuchen, einige Felszeichnungen des Mt. Rainier in die Karte einzutragen. Doch der Nebel wollte sich einfach nicht lichten. Diesmal waren die GPS-Geräte wirklich hilfreich. Ins Garmin waren in der Früh einige Waypoints eingespeichert worden, die uns nun wirklich halfen, den Plummer Peak inmitten des Nebels zu finden. Auf dem Weg machten wir ausserdem mit einem ziemlich frechen Squirrel Bekanntschaft, das versuchte, den Trimbel ein wenig anzuknabbern. Das Foto davon wäre wirklich die optimale Werbung!

Doch auch auf dem Plummer Peak wurde die Sache mit dem Nebel nicht besser. An reales Felszeichnen war wirklich nicht zu denken, nur ab und zu tauchte der Mt. Rainier aus dem Nebel auf. Doch alle zeichneten ein bisschen auf ihren Karten herum oder sahen Lorenz bei seinen Zeichnungen zu. Doch wir brachen das Ganze ziemlich schnell wieder ab. Der Nebel war einfach zu dicht.

Abends gab es wieder Lagerfeuerromantik im Campground. Bei der nächsten Reise sollten wir aber auf jeden Fall ein paar Liedertexte mehr können, denn oft kamen wir über die erste Strophe nicht hinaus.

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Sinn der Besteigung war den Mount Rainier schön von Süden zu sehen. Wir sahen hauptsächlich Nebel.
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Dieses Squirrel machte sich ohne Hemmungen über die Kabel des GPs-Geräts her. Verjagen half nur bedingt, mit einem Apfelputzen konnten wir es besänftigen.
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Dieses Squirrel machte sich ohne Hemmungen über die Kabel des GPs-Geräts her. Verjagen half nur bedingt, mit einem Apfelputzen konnten wir es besänftigen.
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Wir waren hier zu einer Felszeichen-Übung. Kein Wunder, dass der Exkursionsleiter nicht gerade vom dichten Nebel begeistert war. Aber wenigstens war es einigermassen warm.
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Wir waren hier zu einer Felszeichen-Übung. Etwas später wurde es besser, aber zum echten Zeichnen reichte es nicht aus.
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Wir waren hier zu einer Felszeichen-Übung. Da man nicht viel sah, kopierten wir teilweise die Felszeichnung aus der Karte...
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Wenn es schon nichts zu sehen gibt...
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Man verglich Zeichenfragmente, die man zwischen den Nebelschwaden erkannt und niedergezeichnet hatte.
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Grösser wurde das Fenster in den Wolken nie.
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South Sunrise Camp, 9. September 1998

Auch an diesem Tag präsentierte sich die Gegend in dichtem Nebel. Also bauten wir die Zelte ab und fuhren zuerst wieder ins Paradise Visitor Center. Einige machten noch eine Wanderung in der Umgebung mit einer Rangerin mit, wo ausführlich Vegetation und Tierleben des Parks erklärt wurden. Wir zeigten der Rangerin ausserdem die Karte, die wir vom Mt. Rainier noch in Österreich erstellt hatten. Die Leute vom Park waren schwer begeistert. Ausserdem gab es in dem Center die einmalige Gelegenheit zu duschen. Weiters konnte man sich die Ausstellungen, Filmvorführungen und Computerprogramme ansehen, die ausgestellt wurden.

Nachmittags beschlossen wir, auf die andere Seite des Berges zum Sunrise Point zu fahren, die Rangers hatten gemeint, dass dort schon die Sonne scheint. Und wirklich: endlich der mächtige Vulkan in seiner vollen Größe. Vom Sunrise Point marschierten wir noch eine halbe Stunde zum Sunrise Camp, wo wir wiederum unsere Zelte aufbauten. Noch am Abend erklommen wir einen nahen Aussichtspunkt, von wo wir ein herrlicher Ausblick auf den Vulkan hatten. Abends wurde es sehr schnell eisig kalt, und da wir kein Lagerfeuer machen durften, gingen alle Früh schlafen.

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Im Hintergrund rinnt der Emmons Glacier vom Mount Rainier hinab.
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Was immer es auch da zu photographieren gab...
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Das letzte Tageslicht erlischt bei der Aussichtsplattform.
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Hier ging wieder mal alles schief. Viel zu spät fuhren wir zum Sunrise Point und zum Einkaufen blieb wieder keine Zeit. Dann mussten wir noch den Sonnenuntergang anschauen und recht spät machten wir uns zu acht an das letzte verbliebene Pakerl Suppe. Zwei Benzinkocher versagten den Dienst, aber jener von Peter starte dann doch. Die Suppe streckten wir mit Wasser und Salt soweit es ging. Wir assen direkt aus dem Kochtopf um möglicht wenig Wärm [...]
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South Sunrise Camp, 10. September 1998

Um 6.00 Uhr wurden alle geweckt zum Sonnenaufgang schauen. Wieder wanderten wir zu dem Aussichtspunkt hinauf. Um kurz nach 6.30 ging die Sonne auf dem Mt. Rainier auf. Dieser schien in den ersten roten Sonnenstrahlen des Tages richtig zu brennen, auf dem Gletscher wurde das Licht einfach unglaublich grell reflektiert. Alle beobachteten das Schauspiel und bereuten es nicht, so früh aus den kalten Schlafsäcken gekrochen zu sein.

Anschliessend packten wir wieder einmal unsere Sachen zusammen und brachen zum Mt. St. Helens auf.

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Noch schlägt kein Sonnenlicht direkt auf den Vulkan.
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Schlagartig wird der Berg in Licht von Osten getaucht. Der glatte Felskamm links heisst Disappointment Cleaver. Rechts ragt noch das Russell Cliff und das Liberty Cap neben dem Gipfel heraus. Im Vordergrund steht Mount Ruth und dahinter der Steamboat Prow, 2958 m. Hinter letzterem verbirgt sich das Camp Schuhman, 2899 m.
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Massiver Kamm im Osten des Mount Rainier.
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Hier heroben ist der ganze Konus vergletschert. Aus dieser Kappe werden sich weiter unten der Winthrop Glacier und der Emmons Glacier herauswinden.
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Mount Rainier ist ein Schichtvulkan und Zentrum des Mount-Rainier-Nationalparks 87 km südöstlich von Seattle in Pierce County, US-Bundesstaat Washington. Mit 4395 Metern ist er der höchste Gipfel der Kaskadenkette. Er wurde früher Tahoma oder Tacoma genannt, abgeleitet von dem Puyallup-Wort tacobet. Seine Namen bedeuten in der Sprache der Ureinwohner: „Großer Berg“, „Schneespitze“ oder „Ort, von dem das Wasser kommt“ (Mutter des [...]
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Michi, Agnès, Dieter, André, Charly, Andi, Martin, Doris. Peter, Julia, Lorenz, Alex, Mike, Palko.
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Massiver Kamm im Osten des Mount Rainier.
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Berge am Kamm von links nach rechts: Whitman Crest. Little Tahoma Peak, 3395 m. Disaappointment Cleaver. Columbia Crest, 4392 m (Moint Rainier Gipfel). Russell Cliff. Liberty Cap, 4304 m.
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Mount Rainier ist ein Schichtvulkan und Zentrum des Mount-Rainier-Nationalparks 87 km südöstlich von Seattle in Pierce County, US-Bundesstaat Washington. Mit 4395 Metern ist er der höchste Gipfel der Kaskadenkette. Er wurde früher Tahoma oder Tacoma genannt, abgeleitet von dem Puyallup-Wort tacobet. Seine Namen bedeuten in der Sprache der Ureinwohner: „Großer Berg“, „Schneespitze“ oder „Ort, von dem das Wasser kommt“ (Mutter des [...]
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Im Hintergrund vermutlich ein Berg der Goat Rocks Wilderness, ein Kamm zwischen dem Mount Rainier und Mount Adams.
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Ansicht von Südosten.
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