Am Sonntag morgen beeilen wir uns um nach Córdoba zu kommen und müssen dort merken, dass die Mezquita halt nun leider wirklich eine katholische Kirche ist und eben Sonntag Vormittag nur für Messgänger offen ist. Da wird dieser Glaubensgemeinschaft fremd sind, fällt die Vormittagsbeschäftigung auf eine Ausgabung einer aufgelassenen maurischen Stadt im Westen Córdobas.
Das Medinat Al-Zahra (auch: Madinat az-zahra' oder Medina Azahara, jedenfalls مدينة الزهراء) ist die Ausgrabung einer arabischen Herrscherstadt aus dem 10. Jhd. Vieles ist hier verfallen oder zerstört, dafür wurde aber nichts von den Christen umgebaut. Bemerkenswert ist der gratis Eintritt für EU-Staatsbürger. Wir mussten trotzdem keine Ausweise bereithalten. Achtung, der Parkplatz im Norden der Anlage (EUR 0.60) ist verhältnismässig klein. Trotzdem nicht weiter unten in den Feldern oder Zufahrten parken, dort maschiert die Guardia Civil auf und ab und verteilt brav Strafzettel.
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Aussenseite der Casa de Ya'far. Das Portal ist noch erhalten.
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Freigelegte Bausubstanz wird wieder von der Natur in Angriff genommen.
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Blick nach Südwesten in die Ebene des Guadalquivir. Die Palme steht über dem Patio de los Pilares.
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Die Toilletten im arabischen Raum schauen noch heute so aus. Auch der Wasserbehälter ist so in ganz Nordafrika zu finden.
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Ähnliche Konstruktionen findet man auch bei römischen Ausgrabungen wie z.B. in Pompeji.
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Marmor ist nur Kalk, wird genauso durch Verkarstung erodiert.
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Der Prachtbau wird auch manchmal auch Dar Al-Yund genannt. Madinat al-Zahra oder Medina Azahara, مدينة الزهراء (madīnatu ʾz-zahrāʾ), "die Stadt der Zahra'", ursprünglich gewidmet einer Konkubine namens az-Zahra' des Abd ar-Rahman III. (al-Nasir) 936 und von ihm in der Dynastie der umayyadischen Kalifen von Córdoba, in Auftrag gegeben. Sie liegt ungefähr 8km westlich von Córdoba an einer Hanglage, mit ei [...]
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Der Prachtbau links wird auch manchmal auch Dar Al-Yund genannt. Madinat al-Zahra oder Medina Azahara, مدينة الزهراء (madīnatu ʾz-zahrāʾ), "die Stadt der Zahra'", ursprünglich gewidmet einer Konkubine namens az-Zahra' des Abd ar-Rahman III. (al-Nasir) 936 und von ihm in der Dynastie der umayyadischen Kalifen von Córdoba, in Auftrag gegeben. Sie liegt ungefähr 8km westlich von Córdoba an einer Hanglage, [...]
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Innenseite der Casa de Ya'far. Das Portal ist noch erhalten, die Aussenseite ist jedoch schöner verziert.
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Unten links sieht man die Innenseite der Casa de Ya'far. Das Portal ist noch erhalten, die Aussenseite ist jedoch schöner verziert. Im Vordergrund: Diensträume. Hinten rechts: die Casa del Patio de la Alberca.
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Hinten rechts: die Casa del Patio de la Alberca. Im Vordergrund: Diensträume.
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Die Toilletten im arabischen Raum schauen noch heute so aus. Auch der Wasserbehälter ist so in ganz Nordafrika zu finden. Weist der islamische Städtebaustil ansonsten eher eine labyrinthische oder gar chaotische Anlage auf, so ist Medina Azahara im Gegensatz dazu rechtwinklig angelegt, auf einer Fläche von ungefähr 1500 m mal 750 m, mit einem wohl geplanten Frisch-und Abwassernetz. Diese Anlage wird als die größte städtische Ansiedlung im [...]
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Kuppelbau wie er auch in römischen Siedlungen zu finden ist.
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Raum mit tieferliegenden Boden.
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Der Prachtbau wird auch manchmal auch Dar Al-Yund oder Casa Miltiar genannt. Er ist dreischiffigm, hier sieht man den westlichen Flügel. Die Erbauung der Palaststadt beginnt im Jahre 936, unter der Aufsicht des Meisterarchitekten Maslama ibn Abdallah. Im Jahr 945 vollzieht sich der Umzug des Hofes von Córdoba in diese Stadt, die zu diesem Zeitpunkt bereits über die Aljama-Moschee (941) verfügt. Die Münzprägestätte wird ca. 947-948 hierhin [...]
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Diese Säule, das Kapitell und ein Teil des Bogens darüber sind eine Rekonstruktion. Trotz der qualitativ hochwertigen und dauerhaften Materialien bestand Medina Azahara nicht einmal ein Jahrhundert lang, da sie schon 1010 erobert und zerstört wurde, als Folge des Bürgerkrieges, der dem Kalifat von Córdoba den Untergang brachte. In den darauffolgenden Jahrhunderten setzte sich die Plünderung und Ausräumung fort. So wurde die Anlage als kün [...]
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Die Palastanlage befindet sich auf einem Ausläufer der Sierra Morena, am Fuße des Berges Yebel al-Arus (dt. Berg der Neuvermählten, span. Monte de la Desposada) und vis-à-vis des Guadalquivir-Tales. Die Anlage ist deshalb in Terrassen gegliedert, wobei die oberste die des Kalifen war, die darunter liegende die der Verwaltungsbeamten (Haus des Wesirs, Leibgarde, Salón Rico, Verwaltungsabteilungen, Gärten etc.). Wiederum eine Ebene tiefer lie [...]
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Der abgebildete Palast liegt auf der höchsten Ebene in der maurischen Stadt und ist dreischiffig, hier sieht man die quer durch die Räume vom Östlichsten bis in den Westlichsten. Die Hufeisenbögen sind grossteils rekonstruiert, aber von Anbeginn der Sanierung wird der Wiederaufbau wissenschaftlich betreut, man kann also von authentischen Ansichten ausgehen. Madinat al-Zahra oder Medina Azahara (مدينة الزهراء) ursprünglich gew [...]
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Die Erbauung der Palaststadt beginnt im Jahre 936, unter der Aufsicht des Meisterarchitekten Maslama ibn Abdallah. Im Jahr 945 vollzieht sich der Umzug des Hofes von Córdoba in diese Stadt, die zu diesem Zeitpunkt bereits über die Aljama-Moschee (941) verfügt. Die Münzprägestätte wird ca. 947-948 hierhin verlegt. Dennoch dauert die endgültige Fertigstellung bis zur Herrschaft von Al-Hakam II.. Dies erklärt auch die stilistischen Unterschi [...]
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Durchstrecken zum halten des Überbaus wäre sich nicht ausgegangen...
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Dieses alte Kaptitell steht auf einer Betonsäule, die Origninalmarmorsäule wurde anscheinend nach dem Verfall der Stadt geklaut.
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Breite geplfasterter Zugang zum Grossen Tor der Oberstadt.
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Rückseite des vierbögigen Prachtoportals, das ursprünglich wahrscheinlich mindestens einen zusätzlichen fünften Bogen im Süden aufwies.
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Dieser dunkel und grober geplfasterte Platz befindet sich vor dem Gran Pórtico.
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Ost- und Aussenseite des vierbögigen Prachtoportals, das ursprünglich wahrscheinlich mindestens einen zusätzlichen fünften Bogen im Süden aufwies. Weist der islamische Städtebaustil ansonsten eher eine labyrinthische oder gar chaotische Anlage auf, so ist Medina Azahara im Gegensatz dazu rechtwinklig angelegt, auf einer Fläche von ungefähr 1500 m mal 750 m, mit einem wohl geplanten Frisch-und Abwassernetz. Diese Anlage wird als die größ [...]
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Die Palastanlage befindet sich auf einem Ausläufer der Sierra Morena, am Fuße des Berges Yebel al-Arus (dt. Berg der Neuvermählten, span. Monte de la Desposada) und vis-à-vis des Guadalquivir-Tales. Die Anlage ist deshalb in Terrassen gegliedert, wobei die oberste die des Kalifen war, die darunter liegende die der Verwaltungsbeamten (Haus des Wesirs, Leibgarde, Salón Rico, Verwaltungsabteilungen, Gärten etc.). Wiederum eine Ebene tiefer lie [...]
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Dieser mit Marmorplatten ausgelegter Raum gehörte zum Salón de Abd al-Rahman III.
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Die auf den Wegen aufgelegte Teile sind Bruchstücke von Ornamenten, die noch nicht zugeordnet werden konnten. Sie bilden ein riesiges Puzzle.
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Der Bau ist normal aus Steinen und Ziegeln errichtet, die Wände waren jedoch mit Marmor verkleidet. Archeologen versuchen aus den Brückstücken das Puzzle zu rekonstruieren und bringen gesicherte Elemente des Puzzles wieder an den Wänden und Bögen an. Madinat al-Zahra oder Medina Azahara, ursprünglich gewidmet einer Konkubine namens az-Zahra' des Abd ar-Rahman III. (al-Nasir) 936 und von ihm in der Dynastie der umayyadischen Kalifen von [...]
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Dieser massive Hufeisenbogen ist verputzt und mit Marmortafeln geschmückt.
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Der Bau wurde im 10. Jahrhundert normal aus Steinen und Ziegeln errichtet, die Wände waren jedoch mit Marmor verkleidet. Archeologen versuchen aus den Brückstücken das Puzzle zu rekonstruieren und bringen gesicherte Elemente des Puzzles wieder an den Wänden und Bögen an. Einzelne grosse Tafeln konnsten wieder zusammengesetzt und vervollständigt werden, jedoch ist der Originalstandort nicht immer klar, auch waren im 10. Jahrhunder nicht alle [...]
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Hier ist ein grosser Teil der Wandverkleidung wiederhergestellt. Trotzdem liegen unten noch viele nicht zugeordnete Puzzlestücke.
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Der Bau wurde im 10. Jahrhundert normal aus Steinen und Ziegeln errichtet, die Wände waren jedoch mit Marmor verkleidet. Archeologen versuchen aus den Brückstücken das Puzzle zu rekonstruieren und bringen gesicherte Elemente des Puzzles wieder an den Wänden und Bögen an. Die Farbunterschiede ergeben sich aus den verwendeten Materialen zur Ergänzung der fehlenden Teile.
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Der Bau wurde im 10. Jahrhundert normal aus Steinen und Ziegeln errichtet, die Wände waren jedoch mit Marmor verkleidet.
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Der Bau wurde im 10. Jahrhundert normal aus Steinen und Ziegeln errichtet, die Wände waren jedoch mit Marmor verkleidet.
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Die auf den Wegen aufgelegte Teile sind Bruchstücke von Ornamenten aus Marmor oder Sandstein.
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Hinten erkennt man den überdachten Salón de Abd Al-Rahman III.
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Mit rotem Schieferplatten ausgelegter Raum.
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Mezquita war mal eine prachvolle Moschee. Was die christlichen Eroberer daraus machten ist eine Mischung aus Verbrechen, Raubbau und Lächerlichkeit. Nennt sich nun Kathedrale von Córdoba. Die wahre Grösse der Anlage, nämlich die unendlich wirkende Reihe von Säulen, leidet darunter arg. Wobei gesagt wird, dass nur aufgrund des Baus der Kathedrale inmitten der rund 900 Säulen der Mezquita (und etlichen Verunstaltungen in Form von Kapellen und Seitenaltaren) das gesamte Bauwerk bis heute erhalten blieb...
Aber nun wissen wir wo man in der Stadt gut parken kann: direkt gegenüber der Mezquita über den Guadalquivir, im Viertel Miraflores und die leichte Böschung hinunter, dort war 2003 jedenfalls viel Platz und parken gratis
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In der Schleife des Guadalquivir und dem Neubaugebiet dort gab es 2003 ausreichend Parkmöglichkeiten in Gehdistanz von der Mezquita von Córdoba.
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Dieser Turm dient als Brückenkopf der Römischen Brücke über den Guadalquivir und war eine maurische Festung zum Schutz der wichtigen Brücke.
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Der Turm rechts dient als Brückenkopf der Römischen Brücke über den Guadalquivir und war eine maurische Festung zum Schutz der wichtigen Brücke. Das desolate Gebäude im Vordergrund links war eine Mühle.
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Hier sieht man die Südfront der ehemalgen Moschee, die einen etwa quadratischen Grundriss hat. Der massive und aussen hässliche Kirchenbau steht nicht hinter der Mezquita sondern mitten darin. Die Mezquita Catedral (Mezquita, von arabisch: مسجد,"Masǧid" (masdʒid), bedeutet auf spanisch: Moschee) ist die Kathedrale von Córdoba (offizieller Name: Mariä Empfängnis Kathedrale), die als Moschee zu den Zeiten des maurischen Spanien [...]
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Der Puente Romano (span. „Römische Brücke“) in der spanischen Stadt Córdoba, auch Puente Viejo (span. „Alte Brücke“) genannt, ist eine ursprünglich wahrscheinlich in der Regierungszeit des römischen Kaisers Augustus errichtete Brücke über den Guadalquivir. Sie hat 16 Bögen und war einst Bestandteil der Via Augusta. Im 10. Jahrhundert wurde das Bauwerk von den in Córdoba residierenden maurischen Kalifen vollständig erneuert und [...]
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Das grosse Wasserrad diente dem Heben des Wassers in die Stadt. Es geht auf eine alte römische Mühle zurück, aber Abderramán II liess diese zur Wasserversorgung für den Palacio de los Emires (heute Palacio Episcopal) umbauen. Später, als Isabel la Católica im Alcázar hause, veranlasste sie den Abbau des Schöpfrads da sie den Lärm nicht vertrug.
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Das grosse Wasserrad geht auf eine alte römische Mühle zurück, aber Abderramán II liess diese zur Wasserversorgung für den Palacio de los Emires (heute Palacio Episcopal) umbauen. Später, als Isabel la Católica im Alcázar hause, veranlasste sie den Abbau des Schöpfrads da sie den Lärm nicht vertrug.
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Fünf verschlungene Scheinbögen zieren den Oberbau dieser nun unbnützen Seitentüre. Grundsätzlich ist die Moschee aussen recht schlicht, wahrscheinlich fehlen schon viele der Ornamente.
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Links das ein Tor im Originalzustand, rechts das was katholische Fanatiker draus machen können, wenn sie versuchen aus arabische Baukunst zu vertuschen. Beim gotisiertes Tor handelt es sich um den Seiteneingang zur Kathedrale im Inneren der Moschee.
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Hier haben die Conquistadores ganze Arbeit geleistet, am zum Glockenturm umfunktionierten Minarett erkennt man keine arabischen Spuren mehr.
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Der Kathedralbau erhebt sich doppelt so hoch wie die alte Moschee rundherum.
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Ursprünglich waren all diese Portale auf den Hof offen, so wie man das heute noch bei Moscheen in Nordafrika sieht. Es handelt sich hier aber zur Abwechlsung um einen Eingriff zum Schutz der Mezquita.
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Hier haben die Conquistadores ganze Arbeit geleistet, am zum Glockenturm umfunktionierten Minarett erkennt man keine arabischen Spuren mehr.
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Die Mezquita Catedral (Mezquita, von arabisch: مسجد,"Masǧid" (masdʒid), bedeutet auf spanisch: Moschee) ist die Kathedrale von Córdoba (offizieller Name: Mariä Empfängnis Kathedrale), die als Moschee zu den Zeiten des maurischen Spaniens in mehreren Bauabschnitten durch die Emire und Kalifen von Córdoba in hunderten von Säulen-Doppelbögen immer wieder erweitert wurde. Sie ist mit ca. 23.000 m² die drittgrößte ehemalige Mo [...]
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Gestaltungen im Übergangsbereich zum Teil der Kathedrale.
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Die einschneidendste Veränderung der maurischen Moschee kam mit Billigung des Habsburger Kaisers Karl V. (Karl I. von Spanien) zustande. Hierbei wurden im mittleren Teil die Säulen entfernt, um Platz für ein Kirchengebäude im Plateresken Stil (ein architektonischer Stil der spanischen Renaissance) zu schaffen. Als Karl V. das Ergebnis sah, soll er gesagt haben: "Ich wusste nicht, um was es sich hier handelte. Denn wenn ich es gewusst hä [...]
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Dahinter die in die Säulenlandschaft gepflanzte Kirche.
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Nur durch entfernen wie im Vordergrund liess sich der maurische Ursprung verdrängen. Beim Überbauen oder Applizieren vom Wandschmuck bleiben die Hufeisen der maurischen Bögen erhalten. Ganz hinten sieht man belassene mehrfach verschlunge arabische Bögen.
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Die einschneidendste Veränderung der maurischen Moschee kam mit Billigung des Habsburger Kaisers Karl V. (Karl I. von Spanien) zustande. Hierbei wurden im mittleren Teil die Säulen entfernt, um Platz für ein Kirchengebäude im Plateresken Stil (ein architektonischer Stil der spanischen Renaissance) zu schaffen. Als Karl V. das Ergebnis sah, soll er gesagt haben: "Ich wusste nicht, um was es sich hier handelte. Denn wenn ich es gewusst hä [...]
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Vertikale Ansicht von unten. In den 17 Untertelungen des Kreuzgewölbes befinden sich kleinere, allesamt unterschiedliche Gewölbe.
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Mehrfach verschlungene Bögen, die selber wie Blumenblätter angeordnet sind.
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In der Erweiterung von Al-Hakem II.
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In der Erweiterung von Al-Hakem II. Die achteckige Kuppel ist vergoldet und voll ausgeschmückt.
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Vertikalpanorama.
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In der Erweiterung von Al-Hakem II.
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Überhöhte Kuppel, mit feinen Wandverzierungen. Unten hängt wieder eines dieser sinnlosen Kreuze, das sicher Juan José Asenjo, seines Zeichnes katholischer Bischof von Córdoba, veranlasst hat.
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Hier haben sich die Gotik-Maler in der Erweiterung von Almansor ausgetobt.
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Hier haben sich die Gotik-Maler in der Erweiterung von Almansor ausgetobt.
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Weitgehend nicht umgebauter Teil in der Seite die dem Orangenhof zugewendet ist. Das beeindruckendste Merkmal des Gebäudes sind die übereinanderliegenden Doppelbögen, die auf mehr als 1.000 Säulen aus Jaspis, Onyx, Marmor und Granit ruhen. Die Säulen stammen aus dem vorher an dieser Stelle stehenden römischen Tempel, sowie von anderen römischen Gebäuden aus der Provinz Baetica. Diese Gestaltung erzeugt einen besonderen Raumeindruck. Die M [...]
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Aus dem von Christen verschandelten Teil herausphotographiert.
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Das beeindruckendste Merkmal des Gebäudes sind die übereinanderliegenden Doppelbögen, die auf mehr als 1.000 Säulen aus Jaspis, Onyx, Marmor und Granit ruhen. Die Säulen stammen aus dem vorher an dieser Stelle stehenden römischen Tempel, sowie von anderen römischen Gebäuden aus der Provinz Baetica. Diese Gestaltung erzeugt einen besonderen Raumeindruck. Die Mezquita ist daher heute noch eines der berühmtesten Bauwerke Spaniens.
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Der Name des Tors ("des Vergebens") ist ja gut gemeint, Stilstisch ist der gotische Überbau aber die Sünde schlechthin.
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Hier haben die Conquistadores ganze Arbeit geleistet, am zum Glockenturm umfunktionierten Minarett erkennt man keine arabischen Spuren mehr.
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Hier gäbe es auch viel zu sehen, aber wir sind schon recht gehfaul, zudem ist es recht heiss.
Am späteren Nachmittag machen wir uns auf den Weg nach Granada: die Fahrt geht über Landstrassen entlang der N 432. Stressiger wurde die Quartiersuche rund um Granada.
Am Campingplatz in La Zubia haben wir letztendlich Glück mit dem Campingplatz, dem geht aber eine Odysee wie in Almodóvar del Río / La Carlota voraus. Wir peilen zuerst den Campingplatz María Eurgenia an, doch mit der Beschreibung des Führers (Westlich von Granda) kommen wir zwar auf die richtige Strasse fahren dann aber stadtein- statt stadtauswärts. Nach langwierigen Manövern landen wir tatsächlich beim Campingplatz füchten dann aber sofort wieder: Diese liegt doch wieder nicht nur an der Autobahn, nein er ist mehr oder weniger in eine Autobahnauffahrt hineingebaut. Höllisch laut.
Uns bleiben nicht besonders viele Alternativen, auf zum Camping Reina Isabel im Süden, schlimmer kann es nicht werden. Dieser liegt zwar ziemlich weit im Süden, dafür aber (indiviual-)verkehrstechnisch günstig gelegen was die Zufahrt zur Alhambra betrifft. Der Campingplatz ist klein und gut ausgestattet, dafür mit EUR18 (2 Personen, Auto, Zelt) ziemlich teuer. Da wir am folgenden Tag sehr frühe Tickets für die Alhabra vorbestellt haben (08h30) kommt es hier zu einem Urlaubsunikum: wir stehen vor Sonnenaufgang (07h00) bei völliger Dunkelheit auf, gönnen uns einen Kaffe und ein paar Keks und packen alles ein. Dazu muss gesagt werden, dass die Gegend in der mitteleuropäischen Zeitzone (MEZ, CET, GMT 1) extrem weit im Westen liegt. Anfang Oktober geht die Sonne hier um rund 20h15 unter und vor 07h15 ist es stockdunkel. Dies relativiert auch die banalen Aussagen, dass Spanier so spät Abendessen würden...
Camping Reina Isabel, Ronda Sur, Salida 2 (das ist die südliche Umfahrungsstrasse von Granada, die Ausfahrt 4 führt zur Alhambra), La Zubia, Tel. 958-590041 (Stand 2003).
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