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Garganta del Chorro - Oktober 2003

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Egal von wo man kommt, man muss zur Estación El Chorro. Den besten Einblick in die Schlucht hat man von der Strasse nach Ardales und Bobastro, kurz nach dem unteren Staudamm und linksufrig des Guadalhorce.

⇒ Beschreibung des Abschnitts

Zufahrt und Ansicht von Süden.

Egal von wo man kommt, man muss zur Estación El Chorro, das geht über Ardales. Man kann zwar auch an das Nordende der Schlucht fahren, das ist aber weniger eindrucksvoll. Den besten Einblick in die Schlucht hat man von der Strasse nach Ardales und Bobastro, kurz nach dem unteren Staudamm und linksufrig des Guadalhorce.

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Blick auf den senkrechten Durchbruch des Guadalhorce im Süden. Rechts erkennt man die Reste des Camino del Rey. Die Brücke in der Schlucht ist ein sonst unterirdischer Druckstollen, der hier den Canyon quert.
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Hier querte der Caminito del Rey über die Felswand in die Schlucht links. Man sieht gut die fehlenden 20 Meter, die im Jahr 2000 entfernt wurden nachdem mehrer Wanderer in der Schlucht abgestürzt sind und zu Tode kamen. Auch am Nordende der Schlucht fehlen wichtige 20 Meter des Wegs. Man kann allerdings über den Eisenbahntunnel die Besichtigung wagen. Er ist für zwei Schienenstränge ausgelegt, aber nur ein Gleis führt durch und die Brücken [...]
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⇒ Beschreibung des Abschnitts

Zustieg von der Estación El Chorro.

Der Camino del Rey ist nicht mehr begehbar (Stand 2008). Es fehlen an beiden Enden signifikante Abschnitte und der Rest des Weges ist auch nicht besonders vertrauenswürdig. (Siehe auch Zugang vom nördlichen Ende der Schlucht.) Trotzdem kann man ohne grossen Aufand die Schlucht Besichtigen, es führt nämlich eine Eisenbahnstrecke entlang der Schlucht mit Tunnelöffnungen die immer wieder grandiose Einblicke erlauben. Die Strecke ist zwar viel befahren, der Umstand aber, dass die Tunnel für zwei Gleise ausgelegt sind, aber nur eines darin verlegt ist, macht die Sache ziemlich sicher. Bloss beim Queren der Gleise ist die übliche Vorsicht geboten, die Züge fahren mit rund 60 km/h.

Das betreten der Gleisanlagen und der Tunnels war eigentlich immer verboten, seit November 2005 soll es ein Bussgeld über einige Tausend Euro geben, trotzdem finden sich viele Begehungsdokumentationen im Netz. Andere legale Zustiege sind mühsam und gehen von Norden in den offeneren Mittelbereich der Schlucht. Von beiden Ufern führen Forststrassen und Pfade hin, bis in den Schluchtgrund führt aber kein Weg.

Die Beschreibung von Phillip Glanz half mir mich in den Bereich vorzutasten. Auf seinen Webseiten gibt es auch Bilder aus dem Tunnel, die dessen lichte Breite gut dokumentieren. Als Ergänzung möchte ich hinzufügen, dass die Stahlbrücke und das davor gelegene Tunnel nicht durchgehen werden müssen, es gibt dafür bequeme Umgehungen.

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Am besten lässt man das Auto hier stehen. Mit dem Zug anreisen geht schlecht, keine nennenswerte Züge bleiben hier stehen. Man kann zwar bis zu einem Parkplatz nahe des Eingangs der Schlucht vorfahren, das kann aber in der Nebensaison durchaus ungut werden weil das Auto schnell zum Selbstbedienungsladen verkommen kann. Man geht die Strasse zurück bis zur Kehere und dann weiter gerade aus hinunter, vorbei am Campingplatz El Chorro. Weiter geht [...]
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Wenn man diese Brücke sieht, ist man am richtigen Weg, hier hätte man auch das Auto lassen können. Nun besteht die Möglichkeit links der Brücke auf die Böschung rauf (sieht hier recht felsig aus, ist aber weiter hinten einfacher) und durch den Tunnel (der aber der längste und schmälste ist) oder aber entlang der Umgehung auf der Forststrasse die links abzweigt. Sie führt zum Ende des Tunnels und zur Druckstollenanlage.
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Man folgt der Schotterstrasse aufwärts und lässt die Brücke rechts liegen. Im Folgenden umgeht man einen Eisenbahntunnel, die Schotterstrasse windet sich um den Kegel recht steil hinauf.
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Man kommt etwas zu hoch bei einer Druckstollenanlage zum Ende der Schotterstrasse, doch hier sieht man gut die Stahlbrücke, zu dieser führt ein Pfad hinunter. Bis zur Brücke gehen ist legal, das Durchschreiten des Tunnels danach theoretisch seit 2005 strafbar.
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Bei der Stahlbrücke die Gleise queren (das geht ja noch...) und zwischen Brücke und der Betonmäuerchen den Weg nehmen. Die Brücke wäre mit einem durchfahrenden Zug wirklich zu schmal.
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So sieht es aus, wenn ein Zug der RENFE über die Stahlbrücke fährt. Viel Platz belibt da nicht und die Züge fahren häufig und nicht gerade langsam. Aber man kann hier die Gleise queren und zwischen Brücke und der Betonmäuerchen einen Pfad nehmen.
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Bei der Stahlbrücke umgeht der Weg bequem die Brücke und man gelangt zum Tunneleingang. Hier sieht man auch gut, dass der Tunnel breiter als die Brücke ist. In der Tat ist er für zwei Schienenstränge ausgelegt, während nur einer ausgeführt wurde. Der Tunnel ist also breit genug. Das Begehen ist trotzdem strafbar.
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⇒ Beschreibung des Abschnitts

Garganta del Chorro über den Eisenbahntunnel.

Den restlichen Weg kann man kaum verfehlen, er führt durch den Tunnel. Nochmals die Erinnerung, dass es verboten ist und wird an Wochenenden und Feiertagen auch kontrolliert und geahndet wird. Während der Woche hingegen soll es keine Probleme geben (Verbot seit 2005, Kontrollen 2007 und 2008 bestätigt).

Der Tunnel weist einige Öffnungen auf die Schlucht auf, von denen die folgenden Bilder stammen. Man muss nie auf den Gleisen gehen, aber queren ist ein paar mal nötig wenn man in die Schlucht hinausschauen will. Da ist grosse Vorsicht geboten! Ich habe den Indianertrick mit dem Anlegen des Ohrs auf die Schienen angewandt und kann hier bestätigen, dass das NICHT klappt! Also besser gut schauen und schnell über die Gleise.

Nach dem Tunnelabschnitt kann man zum Fluss runter gehen, das geht aber erst, wenn man am Bahndamm weitergeht. Von unten kann man auf den Caminito del Rey wechseln. Wir haben das unterlassen, weil wir spanischen Beton aus den 1920er-Jahren nicht so trauen.

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Hier querte der Caminito del Rey über die Felswand in die Schlucht links. Man sieht hier nicht ersten 20 fehlenden Meter, die im Jahr 2000 entfernt wurden nachdem mehrer Wanderer in der Schlucht abgestürzt sind und zu Tode kamen.
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Der erste Abschnitt des Wegs ist hier wie am nördlichen Ausgang absichtlich abgebrochen worden, aber auch im weiteren Verlauf fehlen grössere Abschnitte. Der Weg eignet sich nur mehr als Zustieg für Kletterer. Am einfachsten kommt man wahrscheinlich über den Mittelteil der Sclucht in den Steig. Dafür geht man von Süden entlang der Eisenbahnstrecke durch die ersten Tunnels (was allerdings seit 2005 verboten ist), zweigt dann in das dort brei [...]
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Die hier fast vollkommen senkrecht stehenden Kalkschichtungen werden vom Guadalhorce im rechten Winkel angeschnitten.
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Blick aus einer kleinen Öffnung des Tunnels auf die westliche Schluchtwand. Man erkennt gut den an der Wand haftenden Camino del Rey. Die hier fast vollkommen senkrecht stehenden Kalkschichtungen werden vom Guadalhorce im rechten Winkel angeschnitten.
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Man erkennt gut den an der Wand querenden Caminito del Rey.
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Rückblickend nach Süden, also zum Schuchtausgang, sieht man Teile des Caminito del Rey und einen Abschnitt alten Duckstollens, der an einer engen Stelle die Schlucht in schwindelerregender Höhe quert. Der Camino del Rey führt über diese Druckleitung und war zur Wartung ebendieser angelegt worden. Der Turm am Berg hinten gehört zum Pumpspeicherkraftwerk La Encantada. Beim Schluchtausgang wird der Guadalhorce gleich nochmal aufgestaut.
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Die noch einigermassen intakte Weganlage, wenn man vom fehlenden Geländer und manchen kleinen Löchern im Weg absieht.
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Man kann vom Bahndamm die steile Böschung runter. Behilflich dabei sind alte Telephonkabel, ohne diesen wäre müsste man weiter nach Norden ausholen (Stand 2003).
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Blick nach Süden auf die schnell und stark zusammenrückenden Seitenwände der Schlucht. Dieser Abschnitt ist ab hier voll wasserführend und zu Fuss nicht passierbar (Stand Herbst 2003). Wir queren nicht das Tal um in den Tunnel mit der Druckleitung zu gehen sondern verbleiben einige Zeit hier. Es sollte kein allzu grosses Problem sein zu Fuss und schwimmend ans Schluchtende zu gelangen. Unbekannte dabei: das Verhalten der Wasserkraftwere und d [...]
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Klassische Müllhalde auch an den entlegensten und schönsten Orten... Hinten oben sieht man den zuerst sehr steilen Bahndamm, weiter hinten ist er einfacher zu Überwinden.
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⇒ Beschreibung des Abschnitts
  • Zurück gehen wir wie wir gekommen sind.

El Chorro.

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La Encantada ist ein ein Tag/Nacht-Pumpspeicherkraftwerk, dessen Druckleitung man hier sieht. Der untere Speichersee (Contraembalse) ist gleichzeitig ein Laufkraftwerk am Guadalhorce unterhalb des Desfiladero de los Gaitanes.
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Die Felswand ist der Ostteil des Desfiladero de los Gaitanes durch den sich weiter links der Guadalhorce mit der Garganta del Chorro schneidet.
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⇒ Beschreibung des Abschnitts

Rincón de la Victoria.

  • Wir machen noch einen stressigen Abstecher an den Strand ohne dann baden zu gehen.
  • Noch am späten Nachmittag geben wir das Mietauto am Flughafen von Málaga zurück und besteigen den Flieger nach München. Irgendwann mitten in der Nacht werden wir in Tirol ankommen und dem Winter entgegenfrieren. Aus der Schlucht haben wir eine kleine Agave mitgenommen, die sich auf unseren Terrassenfenster auch 2012 noch wohlfühlt.
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Die Kugel daneben ist der Ausgleichsbehälter eines angeschwemmten Kompressors...
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