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Da von den Touren im Ahrntal die Knie etwas litten, haben wir nach der Schlechtwetterphase, die wir in Innsbruck hinter uns brachten, noch mal den Süden angepeilt. Diesmal aber garantiert ohne Schnee.
Der Lago di Caldonazzo liegt süd-östlich von Trento am Weg nach Padova. Die Gegend ist ruhig und das Wasser ist warm. Auffällig ist bloss die Dichte an Innsbruckern und Tirolern, die stellen dort schlichtweg die Mehrheit der Touristen.
Wir landeten am Camping Punta Indiani im Ort Valcanover, das ist in der Mitte des Westufers. Wir haben uns umgehört was die anderen Campingplatze am Lago di Caldonazzo und am Lago di Levico so bieten, Punta Indiani soll der beste sein, klein, fein und preislich noch einigermassen korrekt.
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Chianti Geografico |
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Mond überm See |
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Am Sonntag wird die Luft schwül und es stehen Gewitter an die am Abend auch kommen werden. Zuvor machen wir noch eine Campingplatz-Seen-Tour ins Val di Cembra, in die Brentagruppe und nach Eppan. Wir wollen erkunden wie es um die Badetauglichkeit dieser Campinglätze steht.
Am Lago di Caldonazzo gibt es rund 10 Campingplätze, davon sind 2 am Nordzipfel, 2 auf Schwemmkegel im Verlauf des Ostufers und der Rest befindet sich am flachen weiten Südufer. Weiters gibt es noch Campingplätze am nahen Lago di Levico, diese sollen aber extrem teuer sein. Achtung, nicht alle dieser Campingplätze liegen unmittelbar am See!
Am Lago di Caldonazzo hat jener in Valcanover ("Punta Indiani") einige Vorteile:
Es gibt natürlich auch ein paar negative Punkte:
Im Val di Cembra liegen zwei Seen, der nördlichere ist ein Stausee an dessen Nord-West-Ufer ein Campingplatz zu finden ist. Man befindet sich hier über 1000m Sh., da kann es schnell frisch werden. Der Stausee hat eine variable Wasserfläche und daher ist der Campingplatz gar nicht direkt am See angelegt. Alles in allem liegt er ziemlich steil.
Am Weg von Trento zum Nordspitz des Gardasees liegt direkt nach der Steilstufe der Lago di Terlago. Eine komische grüne Suppe in einer schottrigen Senke im Kalk. Am hinteren Ende liegt ein Campingplatz, da der See aber eher nix zum Baden ist, ist die Sache bedingt interessant. Es scheint aber sehr ruhig dort zu sein (Sackgasse, weit und breit keine andere Strasse).
Türkiser grosser Alpen(stau)see auf über 800m Seehöhe mit grandioser Aussicht in die Brenta. Optisch sehr gepflegter Campingplatz, grosse Bäume. Der Ort Molveno rundherum ist recht gross, wirkt aber sehr versnobt.
Es ist der wärmste See der Alpen und sehr, zu sehr beliebt. Wir konnten allerdings nicht nachvollziehen warum. Der See ist nicht besonders tief, steht in der Hitze und ist grossteils von Schilf umgeben. An den wenigen schilffreien Bereichen gibt es ein Strandbad und zwei Campingplätze. Diese sind im Sommer permanent ausgebucht und alles andere als nobel. Die Campinganhänger stehen so nahe beieinander, dass man zwischen ihnen kaum durchkommt, alles ist extrem eng bemessen. Die Seezugänge sind bestehen aus Stegen durchs Schilf oder aus Mauern. Idylle ist was anderes. Nach den Preis haben wir gar nicht mehr gefragt.
All photos © André M. Winter & Alexandra Medwedeff. This copyright notice applies. Infringements always will be persecuted worldwide.