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Eine Woche ohne Kind, also gleich eine grosse Tour und den Rest der Woche Erholung. So war's geplant: Mit Standort Omalos die Samariaschlucht hinunter nach Agia Roumeli, entlang der Küste nach Westen zum Eingang der Tripitischlucht und diese hinauf zum Gingilos. Am halben Weg in der Tripiti-Schlucht werden wir umkehren müssen...
Wir waren fast alleine in der Touristenattraktion Nummer 1 der Insel. Als wir Mitte der Woche wieder nach Omalos zurückkehren, werden wir merken, was hier zu Normalzeiten los ist. Der Grund für das Glück? Wir hatten unbewusst mit Ostersonntag die Tour gestartet, da geht nichts in Kreta und anscheinend werden auch keine grossen Busse hingeführt. Achtung: es geht um das griechisch-ortodoxe Ostern nach dem julianischen Kalender!
Der Weg von Xyloskalo (Schuchteingang) nach Agia Roumeli ist an sich problemlos, aber trotzdem nichts für Sonntagsspaziergänger, es gilt 1227 Höhenmeter bergab zu gehen, die ersten 800hm durchaus steil, aber gut angelegt. Das geht ordentlich in die Knie, besonders mit schweren Gepäck wenn man anschliessend weitergehen will. Verschärfend kommt die stellenweise "Natursteinpflasterung" hinzu, das ist extrem ungut zum Gehen. Wasser gibt es überall (Pausenstellen mit Bänken und Brunnen), dies braucht man nicht gross mitzuschleppen. Der oberere Bereich ist durchaus schattig. Weiter unten mehr und mehr Sonne und einige Flussquerungen auf gelegten Behelfsbrücken.
Wir übernachten im Ort Agia Roumeli. Er ist nicht an das Verkehrsnetz angebunden (aber es gibt dort Autos...) und besteht aus einer Hand voll Hotels und Tavernen. Die Preise sind nicht teurer als sonstwo.
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