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Ein Tag in Herculaneum - Mai 2006

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Das heutige Ercolano ist ein unschöner Vorort von Neapel. Wir sind hier gezwungenermassen ein wenig herumspaziert, da das Personal der Ausgrabungen von Herculaneum spontan einen Streik einberufen hatte. Zu Mittag machten sie dann trotzdem auf.

Herculaneum ist viel kleiner und überschaubarer als Pompeji. Es war viel tiefer begraben als die grössere Schwesternstadt und auch unter einer viel härteren Schicht aus Vuklanschlacke, die Ausgrabungen von Anfang an schwieriger machten. So blieb mehr erhalten, aber leider dehnte sich die neuzeitige Stadt Ercolano auch bis an die Ausgrabungsgrenzen der antiken Stadt heran. Allerdings sind die Ausgrabungsgrenzen nicht die Grenzen der alten Stadt. Für weitere Ausgrabungen müsste man also Teile der neuen Stadt schleifen.

Grundsätzlich ist in Herculaneum alles dichter beisammen als in Pompeji. Wenn man als nur wenig Zeit hat, solle man hier vorbeischauen, auch ist es schattiger und es sind viel weniger Touristen anzutreffen als in Pompeji.

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Diese Hallenreihe begrenzt die Ausgrabungen von Herculaneum im Nordosten. Dieser Bereich war 2006 nicht zugänglich.
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Blick in den Cardo IV und V Superiore.
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Reich verzierte Nische an einer mit Vulkanstein verkleideten Rückwand.
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Thermopolia waren recht häufige Einrichtungen in römischen Städten. Es handelt sich im kleine Garküchen, wo eben warme Speisen und Getränke serviert wurden. Man beanspruchte sie vor allem zur Mittagszeit. Grosse Tontöpfe sind meist fix eingemauert, daraus wurden die Speisen, anscheinend in grossen Mengen, geschöpft und serviert. Unklar ist, wie diese Tröge warm gehalten wurden.
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Nische am Ende der gewölbten Halle der Männerthermen.
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Hier ist ein schachbrettartiges Muster zu sehen, abwechselnd wurde hier Vulkangestein (dunkel) oder Sandstein oder Kalk (hell) eingesetzt. Die verwendeten Steine sind grobe Pyramiden, was man von ihnen sieht ist die Basis. Die Spitze ragt quasi in die Mauer und hält dort durch Zement, bzw. im Opus Caementicium.
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Wandmalereien im Inneren des Sitz der Augustiner, auch Priesterkolleg der Augustalen genannt. Für die Freigelassenen (ehemaligen Sklaven) bedeutete der eintritt in den Orden Augustalen die Möglichkeit, innerhalb der. römischen Gesellschaft als Priester aufzusteigen. Das Kolleg war dem Kult des Kaisers Augustus gewidmet, der allerdings zu dieser Zeit noch lebte. Das Bild zeigt den Einzug des Herkules in den Olymp, neben Juno (Hera) und Minerva [...]
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Die antike römische Stadt Herculaneum liegt heute unter dem jetzigen Ercolano. Wohnhäuser stehen bis an den Rand der Ausgrabungen und ca. 20 m höher. Alte Stützmauern sollen den Höhenunterschied überwinden. Die oberen Abschnitte der Mauer sind in Aufösung begriffen und werden notdürftig abgestützt.
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Hier ist ein sehr feines, schwarzes Fussbodenmosaik erhalten.
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Der Phantasiestil wird auch 4. Stil genannt. Zwischen Rahmen, welche die Wand einteilen, erscheinen Durchblicke auf zarte, barocke, leuchtende Architekturgebilde. Im Gegensatz zum 2. Stil handelt es sich nicht um eine Architektur, die auch gebaut werden könnte, sondern um eine künstliche Welt, die der realen Welt gegenüber gestellt wird. Dies gilt auch für die Oberzone, in der Girlanden die phantastische Architekturgebilde verbinden. Auf den [...]
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Die Römer hatten Einrichtungen, welche dann knapp zwei Jahrtausende in Vergessenheit gerieten und sich nun noch immer nicht überall herumgesprochen haben, im Bild das Beispiel von Trinkwasserleitungen für die einzelnen Häuser. Ganz gesund waren die Bleileitungen allerdings auf Dauer nicht. Rohre Extrudieren konnten die Römer nicht, sie rollten lange Bleiblätter auf und verlöteten die Naht, im Bild bei allen Rohren obenliegend.
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Recht hübsch anmutende Darstellung. Tja im Mittelalter hätte es das wegen der katholischen Kirche nicht gegeben...
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Farbenprächtiges Glasgusswandmosaik mit Neptun und Amphitrite.
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Ein buntes Glasmosaik umgibt eine Wandnische, die in der Hauptachse des Hauses stand.
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Tönerne Amphoren liegen in hölzernen Verkaufsregalen wie heutzutage Weinflaschen. Das Holz ist verkohlt aber grossteils erhalten und nun stabilisiert.
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Eine umlaufene gemauerte Ablage und eine ebenso umlaufende Bank umgeben das geometrische Bodenmosaik, unter dem sich die Fussbodenheizung verbirgt.
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Strassenansicht des Craticium-Haus (Casa a Graticcio). Diese billige Bauweise (Opus Craticium genant) wurde für Mietshäuser angewandt. Es handelt sich im eine leicht entzündliche Fachwerkbauweise.
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Atrium mit Springbrunnenanlage.
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Als Bottega werden Kaufläden bezeichnet.
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Die Palästra ist ein riesiger Gebäudekomplex, welcher erst teilweise freigelegt wurde. Es war kein Tempel, obwohl sich hier auch Einrichtungen für religiöse Zeremonien gefunden wurden. Es war dies vor allem ein Sportplatz. Rechts oben sieht man das Eingangsgebäude und die Brücke über die man in das Areal gelangt. Es gibt auch einen Eingang unten, der ist aber mehr für Gruppen und Bedienstete gedacht. 2006 konnte man da problemlos ein- und [...]
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In diesem Haus gibt es detailreiche Marmorreliefs, welche sehr detailgetreu sind. Ausgestellt sind hier Gipsabdrücke.
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Fussboden, im Opus-Sectile-Stil ausgeführt.
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