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Campanile der Chiesa Santa Maria Gloriosa dei Frari
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Bildbeschreibung
Titel: Gotisches Seitenportal der Chiesa Santa Maria Gloriosa dei Frari
Aufnahmestandort:

Am Campo dei Frari in Venedig.

Beschreibung:

Santa Maria Gloriosa dei Frari, auch Frarikirche oder venezianisch kurz Frari, ist neben Zanipolo der größte und bedeutendste gotische Sakralbau Venedigs. Die Kirche ist gewidmet der Aufnahme Mariens in den Himmel. Sie ist ausgestattet mit zahlreichen hervorragenden Kunstwerken, darunter zwei Hauptwerken Tizians.

Der Bau ist ein Backsteinbau. Die Fassade ist eher schlicht, sie wird aber ausgezeichnet durch einen reich gestaffelten und geschwungenen Giebel. Zierelemente am Außenbau wie die Rahmen der Okuli, die Friese, der kranzartige Gesimsabschluss und die hohen Tabernakel auf der Fassade sowie die Portale sind aus istrischem Stein.

Um 1223 siedelten sich die Franziskaner in einem bestehenden Klostergebäude am Rand der damaligen städtischen Bebauung an. Dort begannen sie um 1250 mit dem Bau einer kleinen, der Madonna gewidmeten Kirche, die 1280 eingeweiht wurde. 1340 wurde diese Kirche, die wegen des großen Zulaufs zu den Predigten der Mönche bald zu klein geworden war, abgerissen, um Platz für einen Neubau zu schaffen. 1361 wurden Apsis und Querhaus eingeweiht und mit dem Bau des Campanile begonnen, der 1396 fertiggestellt wurde. Baumeister des Campanile waren Jacopo und Pierpaolo Celega. 1417 wurde die Capella Corner errichtet, 1432 bis 1434 die Capella Emiliana, eine Taufkapelle, die von den Stiftern, der Familie Emiliana, als Grabkapelle genutzt wurde. In der Mitte des 15. Jahrhunderts wurde die Sakristei erbaut. 1468 erhielt die Kirche die noch jetzt vorhandenen Chorschranken, an denen Bartolomeo Buon mitgearbeitet haben soll. Das hölzerne geschnitzte Chorgestühl wurde um 1468 vollendet. Gegen Ende des 15. Jahrhunderts wurde die Fassade fertiggestellt. Am 19. Mai 1518 wurde die Assunta von Tizian auf dem Hochaltar aufgestellt.

In der Frarikirche befinden sich viele aufwändig gestaltete Grabmäler wichtiger Persönlichkeiten.

Wie in allen öffentlichen Gebäuden herrscht im Inneren Photographierverbot, wohl hauptsächlich weil die meisten Hobbyknipser nicht wissen wie man das Blitzen unterbindet. Für siese Kirche wird Eintritt verlangt (Choruspass).

Links: Auf Weltkarte zeigen!
Schlüsselwörter: Kirche, Portal, gotisch
Bilddaten
Image sizes: 2304*3456px, 3150kb
Origin: Originally a digital image, with postprocessing
Date/Time: 20080405-095730
Camera: Canon EOS 350D DIGITAL
Iso: 100
Speed: 1/200s
Focal length: 20.0mm
Aperture: 32mm
Position coordinates WGS84 LONG 12.3268908262°, LAT 45.4367824377°
Destination coordinates WGS84 LONG 12.3267996311°, LAT 45.4368313722°
Air-line distance:
Bearing:
Author: André M. Winter
Photo copyright: This photograph is copyrighted (©) by André M. Winter and others. A free permissions for re-use may be given for non-commercial purposes. Commercial use requires a license. Contact André M. Winter for any kind of use. This extended copyright notice applies in all cases. Infringements always will be persecuted worldwide. Legal court: Innsbruck, Austria, E.U.
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