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Wikingergehöfte Þjódvelðisbærinn und Stöng - Juli 2009

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Island 19. Juli 2009, Tag 4/15.

Route: Gullfoss - 35-30-32-U - Þjódvelðisbærinn - U-32-327 - Stöng. Die Strassen 35 und 23 sind asphaltiert. Die Strasse 30 ist grossteils asphaltiert, unasphaltierte Abschnitte sind in guten Zustand. Die kurze unbefestigte Zufahrt zu Þjódvelðisbærinn ist geschottert und rutschig. Die Strasse 327 ist bis zur Furt in Stöng sehr ruppig, aber mit Normal-PKW befarhbar.

Nach den vielen Naturwunder etwas Kultur, sofern das in Island möglich ist, etwa 900 Jahre alte Höfe der ersten Siedler auf Island. Stöng ist das ausgegrabene Original, Þjódvelðisbærinn ein möglichst getreue Nachbildung von Stöng inklusive Einrichtung und ausführlichen Erklärungen. Erster ist nur über die ruppige Schotterpiste 327 zu erreichen und frei zugänglich, zweiter ist einfacher zu erreichen und es ist auch Eintritt zu bezahlen, aber es lohnt sich.

In Stöng campen wir wild, an einer Stelle die wie dafür geschaffen ist: ebene Wiese mit Blick auf den Hof. Bloss der Wind quält und gewaltig. Ich baue einen Windschutz aus unserem Tarp, das flattert aber sehr stark und bietet auch nicht wirklich bequemen Schutz da die Tarpstangen mit diagonalen Schnüren abgespannt werden müssen, die immer im Weg stehen.

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Man erkennt den doch recht grossen Bau nur beim genauen Hinschauen. Das Bauernhaus ist ein möglichst exakter Nachbau eines Bauernhauses aus dem 11. Jahrhundert. In ihm wird das Leben der ersten Siedler Islands veranschaulicht. Die Basis bilden Ausgrabungen des Hofs Stöng der beim Ausbruch der Hekla im Jahr 1104 zerstört wurde. Die Bewohner Stöngs waren wohlhabend und Chefs des der Region.
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Auch die Kapelle ist Grundmauern einer Kapelle in Stöng nachempfunden.
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Von der Ferne erkennt man das Haus gar nicht weil Wände und Dach mit Gras bewachsen sind. Auf dem Schild steht einigermassen originell: "Strangleiga bannað að ganga á þekjunni - Do not walk on the roof".
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Das Bauernhaus ist ein möglichst exakter Nachbau eines Bauernhauses aus dem 11. Jahrhundert. In ihm wird das Leben der ersten Siedler Islands veranschaulicht. Die Basis bilden Ausgrabungen des Hofs Stöng der beim Ausbruch der Hekla im Jahr 1104 zerstört wurde. Die Bewohner Stöngs waren wohlhabend und Chefs des der Region.
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Mehrere Ebenen aus ausgestochenen, viereckigen Stücken Grasnarbe stabilisieren diese Mauer. Das funktioniert in Island so gut weil einerseits die Erde aus Vulkansand besteht und nicht schmierig-lehmig ist, andererseits das Gras ein extrem feines Wurzelwerk ausbildet. Man merkt diese widerstandsfähige Verflechtung als Camper, wenn man Heringe in den Boden treiben will.
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Þjóðveldisbær ist der Nachbau des wikingerzeitlichen isländischen Hofes Stöng, der bei einem Ausbruch des Vulkans Hekla im Jahr 1104 unter Asche begraben wurde. Die Rekonstruktion besteht originalgetreu aus drei Gebäuden -darunter ein Langhaus- und wurde 1974 anlässlich des 1100-jährigen Jubiläums der Besiedlung Islands eröffnet. Das Anwesen liegt an der Straße 32, dem Þjórsárdalsvegur.
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Mauern und Dach sind dicht bewachsen. Dieser Bewuchs wird auch gepflegt, so dass die äussere Grasnarbe auch den Winter übersteht.
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Hier ist die Torfmauer frei und nicht mit Gras bewachsen. Man sieht gut den rhombenartigen Aufbau, der helfen soll, dass die Mauern sich mit der Zeit nicht zu sehr setzen (kürzer werden). Das wäre unbequem, denn das Dach wird im Inneren durch Holzbalken getragen und wenn die Mauern sich absenken, würde ein Spalt entstehen. Faktisch passiert das auch, er muss regelmässig mit neuen Grassoden gestopft werden.
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Auf den Seitenbänken wurde (im Winter) gearbeitet, gegessen und geschlafen. Sie konnten je nach verfügbaren Material auch aus Torf bestehen. In der Mitte eine Feuerstelle mit dem üblichen runden Kochtopf. Einzelne, wohl besser gestellte Bewohner hatten verschliessbare Kojen.
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Auf den Seitenbänken wurde (im Winter) gearbeitet, gegessen und geschlafen. Einzelne, wohl besser gestellte Bewohner hatten verschliessbare Kojen.
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Es ist eindrucksvoll, dass das Dach nur aus feinen Ästen quer über tragende Balken besteht und darüber gleich die Grassoden liegen. Am Dach sind davon nicht besonders viele Schichten, trotzdem ist die Konstruktion auch beim isländischen Regen dicht. Holz bestand schon damals vorrangig aus Schwemmholz, davon waren also nur recht kurze Balken und Bretter herzustellen. Das Loch im Dach ist eine der wenigen Lichtquellen und gleichzeitig ein Kamin [...]
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In Island wurde viel und lange gewebt, da Stricken bis ins 16. Jahrhundert nicht bekannt war. Rechts ein Tisch.
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Holz bildet tragende Elemente für Gänge und Dächer, aber die Mauern sind alle aus Torf oder Grassoden.
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Das war der Arbeitsraum mit Sitzmöglichkeit (Stofa) der Frauen, Tische wurden nur zu besonderen Ereignissen aufgestellt.
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Essen wurde in der Speisekammer in diesen grossen Tonnen aufbewahrt. Ihr Boden liegt tiefer als der Boden des Raums. Isländer ernährten sich bis ins 19. Jahrhundert hauptsächlich von tierischen Produkten, vor allem Milchprodukten von Schafen, Kühen und Ziegen. Nebenprodukte wie gesäuerte Molke war ein wichtiges Konservierungsmittel da es in Island an Salz mangelte.
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Essen wurde in der Speisekammer in diesen grossen Tonnen aufbewahrt. Ihr Boden liegt tiefer als der Boden des Raums.
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Es ist eindrucksvoll, dass das Dach nur aus feinen Ästen quer über tragende Balken besteht und darüber gleich die Grassoden liegen. Am Dach sind davon nicht besonders viele Schichten, trotzdem ist die Konstruktion auch beim isländischen Regen dicht. Holz bestand schon damals vorrangig aus Schwemmholz, davon waren also nur recht kurze Balken und Bretter herzustellen.
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Der Hof wurde anhand der Ausgrabungen in Stöng rekonstruiert. Klarerweise bliebt dort nicht viel mehr als der steinerne Grundriss erhalten. Andere Elemente mussten aus alten Schriften, Resten von Siedlungen auf Grönland (die nicht von Vulkanausbrüchen verschüttet wurden) oder anderen Gebäuden abgeschaut werden. Die Hallentür hat so die Kirchentür von Valþjófsstaðir von ca. 1200 zum Vorbild.
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Der Hof wurde anhand der Ausgrabungen in Stöng rekonstruiert. Klarerweise bliebt dort nicht viel mehr als der steinerne Grundriss erhalten. Andere Elemente mussten aus alten Schriften, Resten von Siedlungen auf Grönland (die nicht von Vulkanausbrüchen verschüttet wurden) oder anderen Gebäuden abgeschaut werden. Die Hallentür hat so die Kirchentür von Valþjófsstaðir von ca. 1200 zum Vorbild.
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Vom Parkplatz zum frei zugänglichen historischen Hof Stöng geht man über eine Brücke. Davon hat man diesen Blick flussabwärts.
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Im Þjórsárdalur sind 8 alte Höfe au der vulkanischen Asche ausgegraben worden. Die Gebäudereste in Stöng wurden überbaut, alle anderen aber wieder zugedeckt. Man vermutet, dass das Tal im Ausbruch der Hekla 1104 verwüstet wurde, später dann zeitweise bewohnt war, bis der Vulkan wieder zuschlug. Vermutlich war der Hof Stöng bis ca. 1300 in Betrieb, allerdings mit Unterbrechungen. Auf dem Hof sind die Fundamente von Wohnhaus, Kuhstall, Sc [...]
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Orignal sind lediglich die Steinfundamente und die Löcher im Boden (Feurstellen). Original rekonstruiert sind die Grassodenbänke entlang der Mauern. Mauerwerk und Dach sind lediglich ein neuzeitlicher Wetterschutz. Stöng sind die ausgegrabenen Fundamente eines wikingerzeitlichen isländischen Gehöfts. Der im Þjórsárdalur gelegene Hof mit Langhaus wurde im Jahr 1104 bei einem Ausbruch des Vulkans Hekla unter Asche begraben. 1939 wurden die [...]
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In Stöng campen wir wild, an einer Stelle die wie dafür geschaffen ist: ebene Wiese mit Blick auf den Hof. Bloss der Wind quält und gewaltig. Ich baue einen Windschutz aus unserem Tarp, das flattert aber sehr stark und bietet auch nicht wirklich bequemen Schutz da die Tarpstangen mit diagonalen Schnüren abgespannt werden müssen, die immer im Weg stehen.
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Starker wind quält die Flamme des Benzinkochers. Da muss man aufpassen! Hinten links der Hof Stöng.
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Orignal sind lediglich die Steinfundamente und die Löcher im Boden (Feurstellen). Original rekonstruiert sind die Grassodenbänke entlang der Mauern. Mauerwerk und Dach sind lediglich ein neuzeitlicher Wetterschutz. Stöng sind die ausgegrabenen Fundamente eines wikingerzeitlichen isländischen Gehöfts. Der im Þjórsárdalur gelegene Hof mit Langhaus wurde im Jahr 1104 bei einem Ausbruch des Vulkans Hekla unter Asche begraben. 1939 wurden die [...]
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