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Abgang zur Krypta
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Grabkammer der Krypta des Konstanzer Münsters
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Bildbeschreibung
Titel: Krypta des Konstanzer Münsters
Aufnahmestandort:

Konstanz, Baden-Württemberg, Deutschland.

Beschreibung:

Die Krypta ist der älteste erhaltene Teil des Münsters. Ihre Entstehung ist nicht genau datierbar. Wahrscheinlich wurde sie für die Gebeine des Hl. Pelagius angelegt, welche vielleicht bereits um 850, spätestens jedoch im Jahr 904 hier eingebettet wurden.

Es handelte sich ursprünglich um eine Winkelgangkrypta, die später zur Hallenkrypta erweitert wurde. Eine vergleichbare Viersäulenkrypta gab es vor 900 bereits im benachbarten Kloster Reichenau sowie, vielleicht als beider Vorbild, in der Fürstabtei St. Gallen. Aus der frühesten spätkarolingischen Bauphase stammen zwei Stollen mit Tonnengewölbe, die wohl in die Seitenschiffe der Kirche mündeten. In einem zweiten Schritt (möglicherweise unter Bischof Konrad) entstand die annähernd rechteckige Gewölbehalle. Vier der sechs Säulen der dreischiffigen Halle sind mit dekorativen ottonischen Akanthuskapitellen geschmückt; zwei weitere, eines davon mit figuralen Skulpturen, wurden im 11./12. Jh. ergänzt. Beim Figurenkapitell handelt es sich möglicherweise um eine Spolie aus Südeuropa.

Bilddaten
Image sizes: 3456*2304px, 2803kb
Origin: Originally a digital image, with postprocessing
Date/Time: 20121104-135130
Camera: Canon EOS 350D DIGITAL
Iso: 400
Speed: 1/5s
Aperture: F4.0
Focal length: 17.0mm
Aperture: 27mm
Author: André M. Winter
Photo copyright: This photograph is copyrighted (©) by André M. Winter and others. A free permissions for re-use may be given for non-commercial purposes. Commercial use requires a license. Contact André M. Winter for any kind of use. This extended copyright notice applies in all cases. Infringements always will be persecuted worldwide. Legal court: Innsbruck, Austria, E.U.
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