| De la description de la section: | Nach vier Jahren mit einem 19-Liter-Kanister und recht mühsamen Auffüllen mit Trichter mangels Aussenanschluss wird dem Trafic ein neues Wasserssystem gegönnt. Es ist immer noch nicht perfekt, aber es erfüllt seinen Zweck. Es gibt nun zwei 24-Liter-Tanks, in einem davon ist das elektrische Heizsystem der vorigen Version verbaut. In diesem Heisswassertank führt auch der Auffüllschlauch, der am Heck des Wagens über einen Gardena-Anschluss unter Druck befüllt werden kann (die Türe muss man dazu schon aufmachen). Beide Tanks sind an der Oberseite verbunden, so fliesst nach dem Auffüllen des ersten Tanks Wasser in den Zweiten, ist dieser voll, wird das Wasser in den Abfluss nach aussen geleitet (es handelt sich um einen eigenen vom Waschbeckenabfluss unabhängigen Schlauch um keine Verunreinigungen in die Frischwassertanks zu bekommen). Im ersten Tank gibt es eine zusätzliche Öffnung zum Befüllen mit Flasche und Trichter, das ist zugleich die Lüftungsöffnung. Sämtliche Abschlüsse befinden sich an den Oberseiten der stehend verbauten Tanks. Das heisst, dass Wasser wird über einen Tauchschlauch nach oben angesaugt. Eine Spezialität der Installation ist, dass es von den beiden Tanks direkt zum Vormischer geht und sich die Pumpe erst danach befindet. So kann man Warm- und Kaltwasser gut mischen und erspart sich eine zweite Pumpe. Es war geplant mit dieser Pumpe auch Wasser von einem in den anderen Tank überführen zu können, dies ist aber noch nicht umgesetzt. Damit man auch Wasser beziehen kann, wenn einer der Tanks leer ist, sind beide Zuleitungen zum Vormischer mit Absperrhähnen versehen. Das ist leider nötig, weil der Vormischer nie einen Strang 100%ig abdichtet und sonst zu viel Luft angesaugt wird. Die Installation hat in der vorliegenden Fassung vor allem ein Problem: den Wasserdruck beim Befüllen und zwischen Pumpenausgang und Duschhahn. Der aufgebaute Druck ist so gross, dass die Flanschverschraubungen und anderen Verbindungen (vor allem Schlauchschellen) nur bedingt standhalten. Diese PE-Teile sind in der Regel nur für den drucklosen Betrieb ausgelegt: - die Schlauchverbindungen mittels Schlauchschellen kann man gut anziehen, leider halten die innenliegenden Schlauchverbindungen nicht immer Stand, auch ziehen die Schlauchschellen nicht sauber kreisrund an. Dicke und weiche Schläuche sind hier besser, problematisch sind diese jedoch bei warmen und heissen Wasser. Der Reimo KTW-Warmwasser-Schlauch ist z.B. viel zu hart.
- Die Flansch- und Winkelverschraubungen, die man direkt in die angebohrte Tankwand einsetzt, werden mit Dichtungsringen aus weissem Gummi geliefert. Das Prinzip: die Flanschverbindung wird von aussen aufgesetzt, innen im Tank wird die Dichtung aufgesteckt und dann die Mutter aufgesetzt. Angezogen wird nur von aussen, denn die Gummidichtung rutscht nicht. Das hat mehrere Nebenwirkungen: Winkelverschraubungen müssen meist in eine gewisse Richtung weisen, überdreht man das Gewinde, so springt es und der nötige Druck fehlt. Zudem gibt das Plastikgewinde irgendwann den Geist auf. Tanks weisen auch innen Schweiss- oder Gussnähte auf, die Dichtungen sind allerdings zu dünn um diese Auszugleichen. Dickere Dichtungen gehen aber nicht, sie quellen seitlich heraus. Zusätzliches Silikon ist sinnlos, es haftet nicht auf Polyethylen (überhaupt kein Kleber haftet daran).
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