Unser Bus

Nachdem unser alter Kombi kein Pickerl mehr bekam, haben wir uns dazu entschlossen gleich einen Bus zu kaufen. Mit 2 Kindern und den vielen Hobbies war es ja nur eine Frage der Zeit. Nach mehreren Bauphasen ist der Bus nun von einem komplett leeren Transporter in ein Womo mit Küchenzeile, Kühlbox, Spüle, Wassertank, Sitz/Liegebank, 12V u. 230V Kreislauf incl. Zweitbatterie und Ladegerät, ... und Ausstelldach verwandelt worden.
  • Fahrzeugeinrichtung

    Der Bus hatte eine komplette Werkstatteinrichtung mit verstellbarem Ambosshalter und Kästen drin. Hab ich übers Korrekt verkauft.

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  • Trennwand Ausbau

    Als erstes muss mal die Trennwand raus. Das ist einfacher gesagt als getan, denn die war bombig mit Schweisspunkten eingebaut. Zum Glück hatte ich physische und moralische Unterstützung von Stefan. Schliesslich haut man nicht alle Tage mit einem Meissel auf seinem soeben erstandenen Fahrzeug rum. Kurz zusammengefasst: a scheiss Hockn.

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  • Fenstereinbau

    Nach der Trennwand kanns ja nur noch besser werden. Und so wars auch mit den Fenstern. Da lief alles nach Plan. Rechts kommt ein Schiebefenster (900x450mm) von Dometic rein, links ein Ausstellfenster (1000x450).

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  • Mobile Schlafsitzbank

    Damit man im Bus auch schlafen kann haben wir uns für die Reimo Vario Schlaf/Sitzbank entschieden. Damit auch 3 Personen gemütlich sitzen können haben wir die 130cm Version genommen. Dafür bleibt dann nicht so viel Platz für die Möbelzeile.

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  • Bodenplatte

    Es war schon eine zweigeteilte Bodenplatte (1cm Multiplex) richtig zugeschnitten drin. Allerdings musste man diese jeweils in 3 Teile teilen da ja die Gleitschiene nun drin ist. Das Resultat waren also 6 Stück.

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  • Innenverkleidung

    So ein Bus soll ja nicht nur funktional sein sondern auch einen gewissen Kuschelfaktor haben. Ich habe alle sichtbaren Blechteile mit Reimo-Isovelours mit Vliesrücken beklebt. Hat super funktioniert ist aber auch viel Arbeit. Die meiste Arbeit dabei ist das richtige Zuschneiden des Velours. Dazu hab ich mir für jedes Teil eine Schablone aus Kuststoffolie gebastelt.

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  • Einparkhilfe

    Damit wir in unserer engen Tiefgarage nirgends anpecken hab ich 4 Sensoren jeweils vorne und hinten in die Stoßstange eingebaut. Das Verlegen der Sensorkabel war, speziell nach vorne echt ein Hund. Vorne würd ichs ehrlich nicht mehr machen

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  • Isolation-Kabel

    Isolieren ist ein vieldiskutiertes Thema beim Womo Ausbau. Ich habe mich für die teure Variante entschlossen und mit dem X-Tremisolator von Reimo isoliert. Damit hält sich hoffentlich die Kondenswasserbildung beim Übernachten im Innenraum in Grenzen. Um den ganzen Kabeln die in Zukunft durch das Auto gelegt werden Herr zu werden habe ich vorsorglich schon mal 3 Kabelkanäle gelegt.

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  • Regale Schlafbank Tisch

    Jetzt gehts endlich an die Tischlerarbeit. Regale, Tisch und Schlaffläche. Wichtig war mir dabei dass man den Bus auch schnell wieder zu einem Transporter umbauen kann. Mit diesem System kann man sowohl Schlafen, oder auch 4 Räder stehend hineinstellen wenn man die Sitzbank vorschiebt.

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  • Kuechenzeile

    Die Küchenzeile, das Herzstück der Einrichtung. Da hab ich zuerst viel Hirnschmalz in die optimale Raumaufteilung verwendet. Ich habe versucht jeden Millimeter auszunutzen.

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  • Karosserie Durchbrüche

    Das Herumsägen in der Karosserie bin ich ja mittlerweile gewohnt. Da ist die Überwindung schon nicht mehr so gross ;-)

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  • Elektrik

    Die Elektrik in so einem Bus ist nicht so trivial wie man sich das vielleicht denkt. Lichtmaschine, Starterbatterie, Zweitbatterie, Ladegerät, Wasserpumpe, Kühlbox, Licht, Trennrelais, Einspeisung, FI, ... das muss alles mal korrekt verbunden werden. Zum Glück hatte ich hier große Unterstützung von Michi!

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  • Kühlbox

    Der große Luxus ist natürlich eine Kühlbox. Bei der schmalen Küchenzeile gibts eigentlich nur die extraschmale Reimobox. Die ist auch vom Verbrauch her die sparsamste.

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  • Wassertank

    Damit wir nicht verdursten müssen hab ich einen 32l Wassertank besorgt der extra für den Unterboden vom T4 gebaut ist, so geht keine Bodenfreiheit verloren.

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  • Bett im Fahrerhaus

    Solange die Kinder noch klein sind und wir kein Ausstelldach haben schlafen wir zu viert im Bus. Dafür hab ich eine kleine Schlafkoje für Viola konstruiert, Lea schläft auf dem Boden zwischen Fahrersitzen und Bett auf einer Matratze.

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  • Dachfenster

    Die Basis für das Ausstelldach ist das Webasto Sky Top Glasdach. Bei diesem lässt sich das Glasdach komplett entfernen, so entsteht eine schöne Einstiegsluke im Dach durch die man dann in das Ausstelldach klettern kann. Der Einbau des Daches war völlig problemlos.

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  • Ausstelldach

    Ein fertiges Ausstelldach kostet beim Händler so ca. 3200 € ohne Einbau! Die folgende Variante ca. 600€ incl. Dachfenster. Die Idee: Ein Dachzelt zu bauen das direkt mit dem Bus verbunden ist und das über eine Dachluke direkt aus dem Wohnraum heraus begehbar ist. Dadurch bleibt das Fahrzeug niedrig und aerodynamisch und man braucht nicht, wie sonst bei Dachzelten üblich, über eine Leiter von Aussen in das Zelt steigen. Die gesamte Konstruktion ist sehr leicht (25kg) und lässt sich durch Öffnen von 4 Schrauben auch abnehmen. Einziger Nachteil gegenüber einem konventionellen Ausstelldach ist dass man keine Stehhöhe im Fahrzeug selbst hat wenn grad niemand oben schläft.

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  • Verdunkelung

    Vollständige Verdunkelung der Schlafkabine. Die Campingfenster haben diese ja schon eingebaut.

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  • 20070417 2 vw t4
  • 20070708 1 unser bus
  • 20070708 2 unser bus